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Hertha BSC hat sein Eigenkapital verfünffacht
Hertha BSC hat sein Eigenkapital verfünffacht © Getty Images
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Gute Nachrichten von Hertha BSC. Das Team verfünffacht durch den Einstieg des neuen Investors sein Eigenkapital und hat nun ein Festgeldkonto wie die Bayern.

Hertha BSC stößt dank Investor Lars Windhorst finanziell in immer neue Dimensionen vor.

Der Hauptstadt-Klub hat sein Eigenkapital in der vergangenen Saison verfünffacht. Lag der Wert in der Spielzeit zuvor noch bei 25,8 Millionen Euro, stieg die Summe auf 123,7 Millionen Euro an. "Ein Sprung von fast 100 Millionen Euro", sagte Herthas Geschäftsführer Ingo Schiller nicht ohne Stolz.

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Der Klub hatte in der letzten Spielzeit das Eigenkapital vom früheren Investor KKR zurückgekauft, zudem pumpte der neue Investor Windhorst mit seiner Tennor-Group in einer ersten Zahlung 125 Millionen Euro in den Verein und erhielt dafür 37,5 Prozent der Anteile der KGaA. Die Verbindlichkeiten beliefen sich auf 87,4 Millionen Euro.

Klinsmann neu im Aufsichtsrat

Den Etat für das operative Geschäft gab der Klub mit 140,8 Millionen Euro an und liegt damit knapp über dem des Vorjahres (138,4 Mio Euro).

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Angesprochen auf das berühmte Festgeldkonto von Bayern München sagte Schiller: "Das haben wir jetzt auch" und gab diesen Wert mit 124,7 Millionen Euro an, dem sogenannten Umlaufvermögen. "Das gab es bei Hertha BSC noch nie", betonte Schiller.

Noch nicht eingeflossen in diese Zahlen ist die zweite Tranche von Windhorst, die am Freitag fällig geworden ist. Für 99 Millionen Euro erwarb der Unternehmer weitere 12,4 Prozent der KGaA-Anteile. Dafür wurden Windhorst vier Plätze im Aufsichtsrat zugesprochen. Für einen nominierte der Unternehmer Jürgen Klinsmann, den er in letzter Zeit persönlich kennen und schätzen gelernt hat.

Zusammenarbeit mit Neu-Investor gut

Schiller lobte die Zusammenarbeit mit Windhorst. "Wir haben innerhalb von fünf Monaten 224 Millionen Euro eingenommen. Eine größere Eigenkapitaltransaktion hat es in der Geschichte der Bundesliga noch nicht gegeben", betonte der langjährige Geschäftsführer und sprach von einem "Raketenstart". Tennor könne sich laut Schiller auch vorstellen, seine Anteile rund zehn oder 20 Jahren zu halten.

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Schiller führte die guten Zahlen auf mehrere Faktoren zurück. Berlin sei mittlerweile ein sehr guter Standort mit einem für Deutschland überproportionalen Wachstum. Auch boomt der Fußball weiterhin. "Wir haben in der Bundesliga Wachstumsraten von 10,7 Prozent. Das schafft nicht mal mehr die chinesische Volkswirtschaft", meinte Schiller.

Auch Herthas Präsident Werner Gegenbauer lobte Windhorst. "Er hat sich, nachdem er beide Tranchen bezahlt hat, als kundiger und verlässliichler Partner erwiesen", sagte Gegenbauer.

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