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München - SPORT1-Moderator Thomas Helmer äußert sich über den neuen Hertha-Trainer Jürgen Klinsmann. Er traut seinem früheren Weggefährten einiges zu.

Dass Jürgen Klinsmann bei Hertha BSC als Trainer einspringt, hat viele überrascht - auch Thomas Helmer.

"Wow, das ist schon ein Hammer", kommentierte der Moderator des CHECK24 Doppelpass im Gespräch mit SPORT1 die Personalie.

Helmer ist davon überzeugt, dass Klinsmann bei der kriselnden Hertha das Ruder herumreißen kann.

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Helmer: Hertha braucht mehr Emotion

"Er ist nach außen schon der Strahlemann - das meine ich jetzt positiv. Er wird die ganzen Geschichten auch immer positiv verkaufen. Das tut Hertha auch gut", meinte Helmer. "Mal gewinnen sie, mal verlieren sie - und es regt sich niemand so richtig auf. Da muss mehr Emotion rein. Und das kann Jürgen schon schaffen."

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Dass Klinsmann, der zusammen mit Helmer 1996 Europameister wurde, nun die Sonne seines Wohnsitzes in Kalifornien gegen den grauen Bundesliga-Alltag eintauscht, sieht Helmer nicht als Problem.

Helmer über Klinsmann: "Ihn reizt allein Berlin"

"Ihn reizt allein Berlin, in der Hauptstadt etwas zu bewegen und den Verein wieder positiver darzustellen, nach vorne zu bringen und einfach erfolgreicher zu machen. Da ist Jürgen sehr akribisch. Das ist eine Herausforderung für ihn. Er hat jetzt lange genug Pause gemacht. Er war durch seinen Expertenjob zuletzt immer öfter in Deutschland", betonte Helmer, der 1999 für ein halbes Jahr das Trikot des Hauptstadtklubs trug.

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Das Aus von Ante Covic, mit dem Helmer selbst noch zusammengespielt hatte, bedauert der 54-Jährige.

"Er ist ein ganz netter Kerl. Ich glaube, für ihn war die Aufgabe ein bisschen zu groß. Vielleicht hätte er ein bisschen kleiner anfangen sollen. Das tut mir leid für ihn, weil er einfach ein feiner Kerl ist. Aber da sieht man, wie schwierig es ist, eine Mannschaft zu führen. Auch mit der Erwartungshaltung ist es eine ganz, ganz schwierige Sache", sagte der frühere Abwehrspieler.

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