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Bayern-Profi Joshua Kimmich möchte mehr Kontrolle über seine Emotionen gewinnen und nennt dabei Toni Kroos als "gutes Beispiel".

Nationalspieler Joshua Kimmich von Bayern München will seine Emotionen künftig besser kontrollieren.

Von Tennis-Superstar Rafael Nadal habe er gelesen, "hätte er jemals einen Schläger zertrümmert, wäre es ein Verlust an Selbstkontrolle gewesen. Da hat er recht: Bei allem Ehrgeiz und dieser Emotionalität muss man ab einem gewissen Punkt die Kontrolle wahren", sagte Kimmich im kicker-Interview.

Bei ihm sei es ab und an so, räumte der 24-Jährige ein, "dass ich, wenn ich in einem Trainingsspiel oder sonst wo wütend bin, manchmal noch dazu den Kopf verliere. Dann habe ich eine solche Wut in mir und versuche alles, um es selbst zu regeln. Es ist dann so ein Überdrang, der am Ende auch zum Nachteil werden kann."

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"Kroos ein gutes Beispiel für Gelassenheit"

Deshalb, so Kimmich weiter, sei es "bei all dieser Wut und diesen Feindbildern schon wichtig, dass man eine gewisse Kontrolle behält." Er glaube, "dass es möglich ist, dass einem zu viel Ehrgeiz am Ende auch schaden könnte. Man muss da eine gewisse Balance zwischen Ehrgeiz und Gelassenheit finden. Toni Kroos ist ein gutes Beispiel für Gelassenheit."

Grundsätzlich müsse er "noch cleverer werden", sagte Kimmich: "Gelbe Karten wegen Meckerns dürfen mir nicht mehr passieren, weil es keine dümmere Gelbe Karte gibt als dafür."

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Auch das Spiel, ergänzte der Defensivspieler des Rekordmeisters, müsse er "noch besser lesen, Situationen besser einschätzen und antizipieren, ein besseres Gefühl entwickeln, was der Mannschaft im Spiel und in wichtigen Phasen hilft".

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