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München - Sebastian Rudy ist im Sommer zur TSG Hoffenheim zurückgekehrt - nach einer schwierigen Zeit beim FC Schalke 04, kritisiert der Ex-Bayer deren Umgang mit ihm.

Sebastian Rudy wechselte im Sommer auf Leihbasis zurück zu 1899 Hoffenheim - nach einer enttäuschenden Saison beim FC Schalke 04.

Anstatt wie geplant bei den Knappen eine Führungsrolle einzunehmen und dem Schalker Spiel weitere taktische Flexibilität zu verleihen, geriet er wie das gesamte Team in eine tiefe Formkrise und wurde als Mitschuldiger ausgemacht.

Nun äußerte sich der 29-malige Nationalspieler zu seiner schwierigen Zeit auf Schalke.

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"Mir kam es mir definitiv so vor, als sei ich in der Öffentlichkeit zum Gesicht der Krise auserkoren worden. Auch wenn ich die Fehler immer erst bei mir selbst suche und sicher welche gemacht habe: Da hat Schalke es verpasst, mich als Spieler zu schützen", sagte Rudy bei t-online.de.

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Dennoch schaue er nicht mit Bitterkeit zurück auf seine Zeit im Ruhrpott. Es sei gut auch mal schlechte Erfahrungen zu machen. Daraus könne man nur für die Zukunft lernen und so an ihnen wachsen, sagte der 29-jährige.

"EM großes Thema für mich"

Zurück bei Hoffenheim konnte Rudy wieder nahtlos an die Leistungen anknüpfen, die ihn dort vor seinem Wechsel im Sommer 2017 zum FC Bayern zum Nationalspieler gemacht haben.

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Die aktuell guten Leistungen blieben Bundestrainer Joachim Löw nicht verborgen, der Rudy zuletzt auch wieder für die Qualifikationsspiele der Nationalmannschaft eingeladen hatte.

"Die EM ist ein großes Thema für mich. Ich will dort unbedingt dabei sein", sagte Rudy, der sich über die Rückrunde weiterhin anbieten möchte.

Angesprochen auf die Turnier-Chancen Deutschlands gibt sich der Hoffenheimer zuversichtlich. "Sehr gut" seien die Aussichten auf ein positives Abschneiden der DFB-Elf.

Auch die Zulosung in die Hammergruppe mit Weltmeister Frankreich und Europameister Portugal sieht Rudy eher positiv als negativ. Man sei dadurch direkt im Turniermodus, es gebe kein Taktieren, sondern man sei ab dem ersten Spiel direkt gefordert. "Ich glaube, das ist das Beste, was Deutschland passieren konnte."

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