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Frank Baumann ist seit 2016 Sportdirektor in Bremen
Frank Baumann ist seit 2016 Sportdirektor in Bremen © Getty Images
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Die Deutsche Fußball-Liga arbeitet an einem Plan, um auch während der Weltmeisterschaft 2022 Bundesliga-Spiele austragen zu können. Es geht um viel Geld.

Die Weltmeisterschaft 2022 in Katar stellt die Bundesliga vor organisatorische Probleme.

Das Turnier wird vom 21. November bis zum 18. Dezember ausgetragen, die Liga-Rückrunde soll aber erst am 27. Januar beginnen.

Zwischen dem Startschuss in Katar und dem Auftakt in die zweite Saisonhälfte liegen also rund 10 Wochen, in denen die Nicht-Nationalspieler der Bundesliga beschäftigungslos sind – und von ihren Vereinen dennoch bezahlt werden müssen. 

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Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) schmiedet daher nun Pläne, um diesem Szenario zu entgehen. Wie Werder Bremens Geschäftsführer Sport Frank Baumann bestätigte, wird bereits an einem Konzept gearbeitet.

Vorgesehen ist demnach, dass auch während der WM in der Bundesliga der Ball rollt.

DFL bastelt an Plan

"Wir werden unsere Spieler ganz sicher nicht zehn Wochen in den Urlaub schicken, sofern sie nicht bei der WM sind. Denkbar ist, dass sie ein oder zwei Wochen Zeit zur Regeneration erhalten", sagte Baumann in der Sport Bild.

Möglich sei, dass es "parallel zur WM Spielrunden der Bundesligisten gibt. Wie die geartet sein könnten, wird in den nächsten Wochen erarbeitet."

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Zuvor war bereits bekannt gegeben worden, dass die 2. Liga schon während der WM-Endrunde wieder Fahrt aufnehmen soll.

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"Die Klubs müssen ihre Spieler voll bezahlen, haben aber während der Abstellungsperiode fünf Wochen lang keine Spieltags-Einnahmen und keinen Spielrhythmus - dann geht es direkt in die dreiwöchige Winterpause", hatte DFL-Chef Christian Seifert der Bild am Sonntag gesagt.

"Viele haben keine Nationalspieler, die bei der WM dabei sind, geschweige denn in der Schlussphase. Was sollen die Klubs mit ihren Spielern, die nach den ersten 17 Spieltagen voll im Saft stehen, in dieser Zeit machen?"

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