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Lutz Pfannenstiel wird im Sommer als Sportvorstand bei Fortuna Düsseldorf zurücktreten. Der 46-Jährige steht seit dem Funkel-Rausschmiss im Zentrum der Kritik.

Die Meldung kam überraschend, als Lutz Pfannenstiel vor acht Tagen seinen Rücktritt als Sportvorstand bei Fortuna Düsseldorf zum Sommer verkündete. Wenige Wochen zuvor war der 46-Jährige noch maßgeblich an der Entlassung von Erfolgstrainer Friedhelm Funkel beteiligt.

Nun äußert sich der ehemalige Torwart zum ersten Mal über die Beweggründe für seinen Rücktritt und verurteilt dabei vor allem die gegen seine Familie gerichteten Anfeindungen.

Pfannenstiel: "Sobald es an die Familie geht, hört es bei mir auf"

"Mir persönlich sind Beleidigungen egal. Aber sobald es an die Familie geht, hört es bei mir auf", macht der Zwieseler gegenüber der Passauer Neuen Presse unmissverständlich klar, dass er solche Anfeindungen nicht dulde. 

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Zwar habe der Rücktritt nichts mit den Beleidigungen zu tun, dennoch haben sie "die Entscheidung befeuert."

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Trotz der unglücklichen Umstände werde er den Verein in positiver Erinnerung behalten: "Ich bin dem Verein ein Leben lang dankbar. Mir hat niemand in den Gremien etwas Böses getan. Ich habe keinen Grund, auf den Verein und Einzelpersonen zu hauen."

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Funkel-Rauswurf stellt Pfannenstiel ins Zentrum der Kritiker

Pfannenstiel, der am 16. Dezember zum Sportvorstand in Düsseldorf aufstieg, geriet vor allem nach der Entlassung von Friedhelm Funkel in die Kritik. Wenige Tage vor der Freistellung des 66-Jährigen am 29. Januar hatte Pfannenstiel diesem noch demonstrativ den Rücken gestärkt.

In der Vergangenheit wurde immer wieder über Ungereimtheiten zwischen Funkel und Pfannenstiel berichtet.

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