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Max Eberl ist seit Oktober 2008 Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach
Max Eberl ist seit Oktober 2008 Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach © Getty Images
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Max Eberl sieht Borussia Mönchengladbach trotz der Coronakrise für die Zukunft gewappnet. Dabei setzt der 46-Jährige auf einen ganz bestimmten Trumpf.

Die Coronakrise setzt den Vereinen der Bundesliga schwer zu. Besonders die finanziell schwächer aufgestellten Klubs trifft der ausgesetzte Spielbetrieb hart.

Max Eberl, Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach, sieht seinen Klub der Situation dennoch gewachsen - und setzt dabei auf eine besondere Qualität im Team. 

Eberl: "Borussia bleibt handlungsfähig"

Als erste Mannschaft der Bundesliga erklärten die Spieler von Gladbach kürzlich ihren Verzicht auf einen Teil ihres Gehalts zum Wohl des Vereins, was ihren Sportdirektor zuversichtlich stimmt.

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"Borussia bleibt handlungsfähig. Nicht nur, weil wir eine Mannschaft haben, die außergewöhnlich ist, nicht nur von den Charakteren, sondern auch von der sportlichen Werthaltigkeit her", zollt der 46-Jährige im Interview mit der Rheinischen Post seiner Mannschaft Respekt.

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Schippers glaubt an verlängerte Aussetzung des Spielbetriebs

Derweil glaubt Geschäftsführer Stephan Schippers nicht an eine baldige Wiederaufnahme des Spielbetriebs. "Der Spielbetrieb ist ja erstmal bis zum 2. April aufgehoben, aber ich glaube aufgrund der Aktualität der Ereignisse nicht, dass wir dann schon wieder anfangen werden", so der 52-Jährige.

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Aus diesem Grund versucht sich Eberl an möglichen Lösungsansätzen. "Wir hoffen ja, dass wir diese Spiele ohne Zuschauer machen können, um die Saison halbwegs vernünftig zu Ende zu bringen und den wirtschaftlichen Schaden für die Clubs und für alle anderen Branchen, die wirtschaftlich und gesellschaftlich am Fußball hängen, einigermaßen zu begrenzen", sagt der gebürtige Niederbayer.

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