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München - Hansi Flick eilt mit dem FC Bayern von Sieg zu Sieg. Mit seiner Bilanz übertrifft er sogar Pep Guardiola. Von den Fabelzahlen will Flick aber nichts wissen.

Hansi Flick wollte von den beeindrucken Zahlen nichts wissen.

Weder von der Rekordjagd seines Teams, das mit seiner Torgier die 101 Treffer aus der Saison 1971/72 im Visier hat, noch von seiner eigenen Bestmarke.

"Statistiken und Rekorde interessieren mich aktuell nicht. Mir geht es nur darum, dass wir eine erfolgreiche Saison spielen", sagte der Trainer des FC Bayern nach dem 5:0 gegen Fortuna Düsseldorf.

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Dabei war der achte Münchner Sieg in Serie für Flick einer für die Geschichtsbücher. Der Nachfolger von Niko Kovac gewann 22 seiner ersten 25 Pflichtspiele.

Flick besser als Guardiola

Seit dem Bundesliga-Aufstieg 1965 hat das laut Opta noch kein Trainer der Münchner geschafft. Flick überflügelte mit dem Erfolg gegen die Fortuna demnach sogar Pep Guardiola.

Der Spanier hatte von seinen ersten 25 Pflichtspiel-Partien 2015 "nur" 21 für sich entschieden, wobei der Statistik-Anbieter dabei den 7:6-Erfolg gegen den FC Chelsea nach Elfmeterschießen im UEFA Super Cup als Remis nach 90 Minuten wertete.

Ansonsten ging Guardiola in dieser Zeitspanne nur beim 2:4 im DFL-Supercup gegen Dortmund, beim 1:1 beim SC Freiburg und beim 1:1 bei Bayer Leverkusen nicht als Sieger vom Feld.

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Flick wiederum erlitt innerhalb einer Woche zwei Pleiten gegen Bayer Leverkusen und Borussia Mönchengladbach und musste sich Anfang Februar mit einem 0:0 gegen RB Leipzig begnügen.

Abgesehen davon feierte Flick mit seinem Team einen Sieg nach dem anderen.

Hoeneß schwärmt von Flick

Bereits vor der Partie hatte Ehrenpräsident Uli Hoeneß von Flick geschwärmt.

Dessen Verpflichtung als Cheftrainer bis 2023 sei eine "überragende Entscheidung" gewesen.

Der CHECK24 Doppelpass mit Markus Babbel und Fortuna-Vorstand Thomas Röttgermann am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1

Hoeneß weiter: "Wir können alle glücklich sein, einen Mann zu haben, der es in so schneller Zeit geschafft hat, alle Zweifler zu überzeugen, und so eine souveräne Arbeit abliefert."

Hoeneß sollte die Gala gegen Düsseldorf ähnlich viel Spaß gemacht haben wie dem Cheftrainer selbst.

"Uns war wichtig nach dem Spiel in Dortmund, dass die Mannschaft nicht nachlässt. Das hat man heute gesehen auf dem Platz von der ersten Sekunde an", meinte Flick: "Deshalb bin ich sehr zufrieden. Wir haben dem Gegner nicht den Hauch einer Chance gelassen."

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