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Nach Aussage von Sportdirektor Simon Rolfes liegt Leverkusen noch kein Angebot für Kai Havertz vor. Eine klare Linie beim Offensivspieler verfolgt Bayer in der Europa League.

Bundesligist Bayer Leverkusen hat für seinen offenbar abwanderungswilligen Topstar Kai Havertz bislang noch keine konkrete Anfrage erhalten.

"Wir haben bislang kein Angebot", sagte Sportdirektor Simon Rolfes in einer virtuellen Medienrunde: "Wir wissen vom Interesse von Vereinen, aber es gibt kein offizielles Angebot."

Zuletzt hatten verschiedene Medien berichtet, dass sich Havertz mit dem FC Chelsea einig sei und die Blues in dieser Woche in die Verhandlungen mit Bayer starten wollen.

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Einen vorzeitigen Abgang vor dem Ende der Europa League schloss der 38-Jährige erneut aus: "Wir haben schon mehrfach gesagt, dass wir die Saison mit unserem gesamten Kader zu Ende spielen. Und dazu gehört auch Kai. Das ist für uns selbstverständlich." Havertz selbst habe dabei nie einen früheren Wechsel forciert: "Das stand nie zur Diskussion", betonte der langjährige Kapitän der Werkself. Leverkusen geht mit einem 3:1-Vorsprung am kommenden Donnerstag in das Achtelfinal-Rückspiel gegen die Glasgow Rangers.

In der Personalie Havertz hält Rolfes aufgrund des bis in den Oktober geöffneten Transferfensters eine Hängepartie für möglich, schloss aber erneut einen Corona-Rabatt aus. Man müsse zwischen "außergewöhnlichen Spielern" wie Havertz oder Dortmunds Jadon Sancho und "normalen Spielern" unterscheiden, so der Sportdirektor: "Bei vielen normalen Spielern werden sich Sachen schon verändern und Vereine auch anders agieren. Aber das sind zwei außergewöhnliche Spieler, die sehr rar sind und dementsprechend auch einen Wert haben."

Havertz selbst lasse sich von den Diskussionen um seine Person nicht aus der Ruhe bringen. "Kai geht damit entspannt um, ist fokussiert und gut drauf. Er macht einen guten Eindruck. Wie vielen anderen Spielern hat ihm der Urlaub gutgetan. Mit ihm wollen wir in der Europa League ab nächster Woche angreifen", sagte Rolfes.

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