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Zwischen BVB-Neuzugang Thomas Meunier und PSG-Sportdirektor Leonardo herrscht Kleinkrieg. Der Manager konterte die Aussagen des Belgiers - und attackiert die Bundesliga.

PSG-Sportdirektor Leonardo ist nicht gut auf seinen Ex-Spieler Thomas Meunier zu sprechen.

In einem Interview mit der französischen Tageszeitung Le Parisien konterte die Aussagen des Neu-Dortmunders, der zuvor erklärt hatte, PSG habe ihm die Teilnahme am Champions-League-Turnier im August verwehrt.

"Für die Spieler, die am Ende ihrer Verträge waren, haben wir eine gemeinsame Richtlinie eingeführt: mit ihnen zwei Monate zu verlängern, um die Wettbewerbe unter denselben Bedingungen wie in ihrem Vertrag abzuschließen", erklärte Leonardo. "Thiago Silva, Eric Choupo-Moting und Sergio Rico stimmten zu. Sie benahmen sich perfekt."

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Anders jedoch bei Meunier, dessen Vertrag ebenfalls auslief - und der schon bei Borussia Dortmund unterschrieben hatte. Als Leonardo bei den Westfalen nachfragte, ob PSG den Außenverteidiger für das CL-Turnier ausleihen dürfe, habe der BVB nur unter einer Bedingung zugestimmt - und die wollte der Sportdirektor nicht erfüllen.

"Meunier bat um dasselbe Gehalt wie bei Borussia. Ich rief Borussia an, um ihn auszuleihen und der BVB verlangte Geld dafür. Unter diesen Bedingungen war es unmöglich", sagte Leonardo.

"Haben ihn niemals respektlos behandelt" 

Insgesamt habe "der Verein ihn niemals respektlos behandelt". Das Hausverbot, das der Belgier angeprangert hatte, sei deswegen ausgesprochen worden, "weil es keinen Sinn macht, acht Tage lang zu kommen. Wir haben mitgeteilt, dass er aus den letzten acht Tagen seines Vertrags entlassen wurde." 

Aber nicht nur Meunier attackiert der frühere brasilianische Nationalspieler - Leonardo teilt gegen die gesamte Bundesliga aus. 

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"Deutsche Vereine, vor allem Bayern München, RB Leipzig und Borussia Dortmund baggern immer mehr an jungen Spielern aus Frankreich", erklärte der Sportdirektor. 

Leonardo: "Die sind eine Gefahr für die Jugendakademie in Frankreich und das ist ein großes Problem. Sie rufen Eltern, Freunde, Familienangehörige oder den Spieler selbst an. Mit 15 oder 16 Jahren bekommen die jungen Talente schon den Kopf verdreht. Vielleicht sollte man die Regeln ändern, um die französischen Vereine zu schützen."

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