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München - Uli Hoeneß spricht im CHECK24 Doppelpass über den Transfer-Poker des FC Bayern mit David Alaba. Auf dessen Berater ist er nicht gut zu sprechen.

"Jeder in diesem Verein liebt ihn", sagt Uli Hoeneß im CHECK24 Doppelpass über David Alaba. Der Poker rund um eine Vertragsverlängerung des Österreichers ist bisher allerdings ergebnislos verlaufen, sein Verbleib beim FC Bayern ist noch nicht gesichert. Nun hat sich Uli Hoeneß zu den schwierigen Verhandlungen geäußert.

"Ich habe mit ihm schon vor einigen Wochen einen Kaffee getrunken, wir sind aber bisher noch zu keinem Ergebnis gekommen", verriet Bayerns Ehrenpräsident. "Er ist ein super Typ, Hansi Flick will ihn unbedingt behalten. Alle wollen, dass er bei uns bleibt, er ist ein sehr guter Spieler." 

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Doch laut Hoeneß gibt es vor allem ein Problem - Alabas Berater Pini Zahavi: "Er hat einen geldgierigen Piranha als Berater. Der Vater, den ich sehr mag, der lässt sich von ihm sehr beeinflussen." Eine Vertragsverlängerung hängt nur noch an einer Einigung in Sachen Gehalt.

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"Es geht nur ums Geld", bestätigte Hoeneß im CHECK24 Doppelpass um diesen Fakt dann auch gleich zu erläutern: "Wenn Ihr wüsstet, was Herr Zahavi alleine für die Unterschrift von David im zweistelligen Millionenbereich für sich verlangt. Das ist überhaupt nicht möglich. Da verstehe ich, dass Hasan (Salihamidzic) bei einem Gespräch völlig ausgeflippt ist. Die Argumente, die da ausgetauscht werden, gehen auf keine Kuhhaut."

Hoeneß weiter: "Herr Zahavi will – und das wäre der Super-Gau – den im nächsten Jahr ablösefrei von Bayern weglotsen. Das müssen wir unbedingt verhindern."

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Der 68-Jährige hofft, dass Alaba am Ende die für ihn richtige Entscheidung trifft, die für Hoeneß nur eine sein kann: "Ich hoffe, dass David und sein Vater begreifen, dass ein Vier- oder Fünfjahresvertrag beim FC Bayern für sie das beste ist und sie sich in unsere Gehaltsstruktur einordnen. Dann wären alle glücklich. Die letzten Millionen, um die es geht, machen ihn nicht glücklicher, würden bei uns aber die Gehaltsstruktur durcheinanderbringen. Deswegen muss der Verein in dieser Sache sehr hart sein."

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