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Hannes Wolf wechselte im Sommer nach Mönchengladbach
Hannes Wolf wechselte im Sommer nach Mönchengladbach © Imago
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Hannes Wolf wehrt sich gegen Überheblichkeits-Vorwurf, obgleich der Neuzugang von Borussia Mönchengladbach zuvor selbst für negative Schlagzeilen gesorgt hat.

Hannes Wolf von Borussia Mönchengladbach hat sich gegen Überheblichkeitsvorwürfe zur Wehr gesetzt.

"Es ist mir unverständlich, wie man so urteilen kann, wenn man die Person nicht wirklich kennt", sagte der 21-Jährige im Interview mit dem Nachrichtenportal t-online.de: "Mein äußeres Auftreten wird manchmal vielleicht gegen mich verwendet. Dabei ist es mein Weg, meine Unsicherheit zu überspielen."

Laut Wolf sollte "man sich immer eine gesunde Selbsteinschätzung bewahren. Sich rückblickend bewusst machen, ob und wann man etwas gut oder schlecht gemacht hat".

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So ließe sich ein "vernünftiges Selbstbewusstsein entwickeln. Das ist insbesondere für uns Profifußballer enorm wichtig".

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Gold-Steak, Rolex und ein Privatjet

In den Medien sorgten zwei Vorfälle für negative Schlagzeilen: Im Juli 2020 urlaubte Wolf auf Mykonos und gönnte sich im Restaurant Nurs-Et ein Gold-Steak für rund 300 Euro. Das kam nicht bei jedem gut an.

Und im Februar musste der 21-Jährige noch zu Leipziger Zeiten ein Protz-Video auf Instagram löschen, das ihn mit einem Privatjet und einer Rolex zeigte.

RB-Sportdirektor Markus Krösche (39) sagte damals zur Bild: "Wir haben darüber gesprochen und er hat eingesehen, dass es unglücklich war. Hannes ist ein feiner Kerl."

Wolf will unter Rose wieder aufblühen

In Gladbach will der österreichische Nationalspieler nun ein neues Kapitel aufschlagen und für positive Schlagzeilen sorgen. Zunächst ist Wolf für eine Saison von Ligakonkurrent RB Leipzig an den fünfmaligen Meister ausgeliehen, anschließend besitzt die Borussia eine Kaufoption.

Aufgrund eines Knöchelbruchs kam Wolf in der vergangenen Spielzeit auf nur 53 Minuten Spielzeit. "Für mich persönlich ist das Wichtigste, gesund zu bleiben. Dann werde ich auch auf meine Einsätze kommen, gute Spiele abliefern und den einen oder anderen Scorer-Punkt sammeln", sagte der Mittelfeldakteur, der zudem hofft unter seinem alten, neuen Coach Marco Rose, den er noch aus Salzburger Zeiten kennt, wieder aufzublühen.

Zudem will er mit Gladbach erneut die Champions League erreichen: "Wir werden alles versuchen, in der Bundesliga oben mitzumischen und das Königsklasse-Ticket wieder zu lösen."

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mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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