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Deyovaisio Zeefuik (l.) sieht von Schiedsrichter Tobias Stieler die Gelb-Rote Karte.
Deyovaisio Zeefuik (l.) sieht von Schiedsrichter Tobias Stieler die Gelb-Rote Karte. © Imago
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Deyovaisio Zeefuik wird gegen RB Leipzig zur Halbzeit eingewechselt. Nur wenig später ist für den Neuzugang von Hertha schon wieder Schluss.

Das war ein ganz kurzer Auftritt von Deyovaisio Zeefuik! 

Der 22 Jahre alte Niederländer kam in der Bundesliga-Partie gegen RB Leipzig beim 1:2 (1:1) zur Halbzeit für den angeschlagenen Petar Pekarik rein und musste nur fünf Minuten nach seiner Einwechslung mit Gelb-Rot schon wieder den Platz verlassen. Es war die drittschnellste Gelb-Rote Karte der Bundesliga-Geschichte.

"Ich muss das erst entspannt zu Hause anschauen. Im Moment etwas dazu zu sagen, ist schwer", kommentierte Herthas Mittelfeldspieler Vladimir Darida die harte Entscheidung bei Sky

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In der 47. Minute sah der Neuzugang vom FC Groningen nach einem taktischen Foul gegen Leipzigs Christopher Nkunku die erste Gelbe Karte. Bereits in der 50. Minute kam der Rechtsverteidiger bei einem Konter erneut an der Seitenlinie zu spät gegen Nkunku und schubste diesen ins Aus. 

Herthas Keeper Alexander Schwolow meinte bei Sky: "Wir haben einen super Fight hingelegt. Natürlich sind wir selbst schuld. Aber was der Schiedsrichter bei der Gelb-Roten Karte macht, tut schon richtig weh." 

Der schnellste Platzverweis nach der Einwechslung war das aber in der Bundesliga-Geschichte nicht. Marcel Titsch-Riveiro sah am 14. Mai 2011 im Trikot von Eintracht Frankfurt gegen Borussia Dortmund 43 Sekunden nach seiner Hereinnahme wegen einer Notbremse die Rote Karte. 

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Und auch in die Liste für die kürzeste Zeit zwischen den beiden Gelben Karten schafft es Zeefuik mit den drei Minuten nicht. Bundesliga-Rekordhalter hier: Kevin de Bruyne. Am 22. März 2014 sah der Wolfsburger innerhalb von drei Sekunden zwei Verwarnungen.

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In der Nachspielzeit sah zudem noch Berlins Jessic Ngankam nach einem Zweikampf gegen Leipzigs Angelino an der Berliner Auslinie zunächst Rot. Er war nach der Flanke des Spaniers in den Gegenspieler hineingerutscht, traf ihn aber nur leicht. Stieler nahm die Entscheidung jedoch nach dem Eingreifen des Video-Assistenten zurück und gab stattdessen Gelb. 

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