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München - Alphonso Davies wird dem FC Bayern mehrere Wochen verletzungsbedingt fehlen. Hansi Flick schaut sich nach Alternativen um. Eine könnte aus der Reserve kommen.

Eine Verletzung mit Folgen.

Nach wenigen Sekunden lag Alphonso Davies im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt (5:0) schmerzgekrümmt am Boden. Der Kanadier knickte an der Mittellinie mit seinem rechten Fuß ohne Fremdeinwirkung um, Thomas Müller rief "Sprunggelenk" und Hansi Flick bestätigte nach Abpfiff: "Er hat eine Bänderverletzung. Ein Band ist gerissen, ein Band ist teilabgerissen. Wir rechnen mit sechs bis acht Wochen Ausfall." (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER).

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Der Davies-Schock!

Lucas Hernández hatte dem Shooting-Star der Vorsaison zuletzt den Rang abgelaufen. Davies, der seit dem Re-Start im Mai nahezu kaum eine Spielminute verpasste, steckte in den vergangenen Wochen etwas im Formtief, ihm fehlte Leichtigkeit und Spritzigkeiten. (SERVICE: Tabelle der Bundesliga)

Nun fällt er dem FC Bayern wahrscheinlich bis Jahresende aus.

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"Wenn ein Spieler mit dieser Qualität ausfällt, tut das der Mannschaft weh. Wir müssen schauen, dass wir auf der Position kreativ werden und trotzdem die Möglichkeit haben, immer mal wieder zu wechseln", sagte Flick.

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Welche Optionen hat der Triple-Trainer und was ist die wahrscheinlichste?

Möglichkeit eins: Lucas Hernández

Der Rekordtransfer des FC Bayern hat sich in der laufenden Saison einen Stammplatz erarbeitet und wird immer stärker. Der Franzose sieht sich selbst in der Innenverteidigung, wird als Linksverteidiger aber immer wichtiger für die Münchner, vor allem aufgrund seiner Aggressivität. Da er aktuell topfit ist, dürfte Hernández auf dieser Position vorerst weiterhin gesetzt sein.

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Auf SPORT1-Nachfrage sagte Flick zuletzt: "Er spielt die Position des Außenverteidigers sehr gut. Er bringt uns eine gewisse Qualität, auch im Spiel gegen den Ball. Ich bin sehr zufrieden. Er hat in der Endphase der letzten Saison gezeigt, wo er seine Stärken hat. Er zeigt die jetzt auch von Anfang an in dieser Saison."

Möglichkeit zwei: David Alaba

Der Österreicher hat jahrelang bewiesen, dass er die Position des Linksverteidigers auf allerhöchstem Niveau im Schlaf beherrscht. Flick möchte ihn aber weiterhin in der Innenverteidigung einsetzen, weil er ihn auf dieser Position wertvoller findet. Erster Alaba-Ersatz in der Innenverteidigung wäre Hernández, weil beide Linksfüßer sind.

Möglichkeit drei: Rémy Vita

"Wir haben auch noch eine U23 und müssen mal schauen, ob wir da einen Spieler dabei haben, der uns auf dieser Position immer mal wieder aushelfen kann", verkündete Flick am Samstagabend. Eine Linksverteidiger-Option ist nach SPORT1-Informationen der 19 Jahre alte Sommerneuzugang von Frankreich-Zweitligist ES Troyes AC (SPORT1 berichtete).

Rémy Vita (M.) soll eigentlich in der zweiten Mannschaft in der 3. Liga Erfahrung sammeln.
Rémy Vita (M.) soll eigentlich in der zweiten Mannschaft in der 3. Liga Erfahrung sammeln. © Imago

Der französische Linksverteidiger (Vertrag bis 2024) debütierte zuletzt für Bayern II in der dritten Liga gegen Viktoria Köln (2:3) und überzeugte in knapp 70 Minuten Spielzeit. Am Bayern-Campus hat man vom ihm eine hohe Meinung. Beim 2:0-Heimsieg gegen Waldhof Mannheim traf Vita bei seinem Startelfdebüt zum 2:0-Endstand. Gut möglich, dass er sich bald schon bei Flick zeigen darf.

Möglichkeit vier: Alexander Lungwitz

Der 20 Jahre alte gebürtige Münchner wechselte diesen Sommer auf Leihbasis mit Kaufoption von Greuther Fürth zum FC Bayern und stand für Bayern II vom zweiten bis sechsten Spieltag immer in der Startelf. Vita ist mittlerweile am sechsmaligen deutschen U19-Nationalspieler vorbeigezogen.

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