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Auch Borussia Dortmund wird von der Coronakrise hart getroffen. Auch das eigentlich ins Auge gefasste Finanz-Ziel ist laut Hans-Joachim Watzke derzeit nicht erreichbar.

Die Hoffnung auf die schrittweise Rückkehr der Fans in die Bundesliga-Stadien hat mit den jüngsten Entscheidungen der Bundesregierung einen schweren Dämpfer erfahren. 

Das trifft die Klubs hart, wichtige Gelder fallen wieder bis auf weiteres weg. Auch bei Borussia Dortmund, wo der Signal Iduna Park stets eine sehr verlässliche Einnahme-Quelle war. 

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"Das kostet auch den BVB etliche Millionen Euro", sagte Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke im Interview mit den Ruhr Nachrichten zum neuerlichen Geisterspiel-Beschluss. Vor der Saison hatten die Schwarz-Gelben, die an der Börse notiert sind, für das Geschäftsjahr ein Minus von bis zu 75 Millionen Euro eingerechnet.

Weil dabei allerdings auch noch mindestens 20 Prozent der üblichen Zuschauereinnahmen mit einbezogen waren, könne man dies "momentan natürlich nicht erreichen", erklärte Watzke. Vor zwei Wochen hatte er bereits vor einer neuerlichen Corona-Pause gewarnt ("Dann könnten bei manch einem die Lichter ausgehen"). 

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Es gebe zwar noch keinen Grund zur Panik: "Wir sind durchfinanziert. Egal, was passiert." Doch der 61-Jährige weiß, dass die Situation wenig erbaulich ist. Die derzeitige Finanzlage gestalte sich "wie ein Albtraum, den ich mir so nie hätte vorstellen können", meinte der BVB-Boss. 

Watzke: Keinerlei Infektionsgefahr bei Bundesliga-Spielen

Die in den vergangenen Jahren mühsam aufgebauten Reserven dienen beim BVB mittlerweile längst auch zur Krisenbewältigung: "Nun schmilzt es dahin, das ist bitter."

Selbstverständlich werde man sich der an oberster Stelle gefällten Entscheidung fügen und auf Zuschauer verzichten. "Wir können uns ja nicht von der Gesamtlage in Deutschland lösen. Die Gesundheit der Menschen geht vor." Watzke betonte jedoch auch ausdrücklich, dass "bislang von den Spielen der Bundesliga keinerlei nachweisliche Infektionsgefahr ausgegangen" sei. Der Fußball habe mit seinem Konzept eine Vorbildfunktion ausgeübt - was ihm in der Diskussion zu kurz gekommen sei. 

Am Donnerstag hatte Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl eindringlich dafür geworben, die Entscheidungen der Regierung zu akzeptieren, nachdem der BVB in einer Stellungnahme Unverständnis geäußert hatte

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