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Frankfurt am Main - Sportdirektor Bruno Hübner verlässt Eintracht Frankfurt nach zehn Jahren. Der jetzige Chefscout Ben Manga spielt bei der Umstrukturierung eine entscheidende Rolle.

Ben Manga ist das "Adlerauge" bei Eintracht Frankfurt.

Der 47-Jährige hat sich als Chefscout in den vergangenen Jahren einen sehr guten Ruf in der Branche erarbeitet, der Aufstieg der Hessen ist eng mit seinem Namen verknüpft.

Wie SPORT1 zuletzt bereits berichtet hat, strebt er den nächsten Schritt an. Diesen geht Manga in Zukunft höchstwahrscheinlich weiter bei den Hessen. Eine Bestätigung steht zwar noch aus, doch die Gespräche über einen internen Aufstieg befinden sich in der finalen Phase. Darüber hatte zunächst Sky berichtet.

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Manga soll als Kaderplaner der Eintracht fungieren

Wie inzwischen feststeht, wird Bruno Hübner den Klub im Sommer verlassen. Der 60-Jährige war insgesamt zehn Jahre Sportdirektor bei den Frankfurtern. (SERVICE: Alles zur Bundesliga)

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Doch Manga ist nicht als Eins-zu-Eins-Ersatz zu sehen, den Posten Sportdirektor soll es SPORT1-Informationen zufolge so nicht mehr geben. Stattdessen plant Sportvorstand Fredi Bobic eine Umstrukturierung, die Verantwortung soll auf mehrere Schultern verteilt werden.

Mit Manga bindet die Eintracht somit einen wichtigen Mann an den Verein, sein Netzwerk und seine Qualität als Scout sind enorm wichtig. Zugleich soll er auch als Kaderplaner fungieren und somit noch enger als Schnittstelle zwischen Trainerteam und Vorstandsebene wirken. (SERVICE: Tabelle der Bundesliga)

Der eloquente Manga ist inzwischen auch für andere Klubs interessant geworden, was auch den Verantwortlichen bewusst war. Das Verhältnis zu Trainer Adi Hütter ist seit jeher vertrauensvoll, die Zusammenarbeit wird zukünftig noch enger.

Sportdirektor-Posten soll auf mehrere Schultern verteilt werden

Die Eintracht geht damit den nächsten Schritt und baut das Team hinter dem Team weiter auf. Die Verantwortung soll auf mehrere Schultern verteilt werden, in diesem Zusammenhang fielen bereits die Namen von Ex-Profi Gelson Fernandes und dem Chefanalysten Sebastian Zelichowski. (SERVICE: Ergebnisse und Spielplan Bundesliga)

Konkreter sind diese Verhandlungen noch nicht, zunächst steht das Erreichen der sportlichen Ziele im Vordergrund. Die Frankfurter befinden sich im Rennen um die Champions-League-Plätze in aussichtsreicher Position.

Zeichen für Verbleib von Bobic

Die bevorstehende Beförderung von Manga, dessen Vertrag als Chefscout noch bis 2023 lief, deutet allerdings auch auf einen Verbleib von Bobic hin. Um ihn gab es zuletzt immer wieder Gerüchte, gerade um einen Wechsel zu Hertha BSC.

Der Europameister von 1996 ist auch bei den wöchentlich stattfindenden Vorstandssitzungen weiterhin sehr engagiert dabei und bringt Ideen ein.

Mit Manga wird er sich einen seiner Vertrauensleute nun noch enger an seine Seite holen.

 

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