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München - Die Entscheidung ist gefallen. Marco Rose wird Borussia Mönchengladbach am Saisonende verlassen. Auch die ersten Details seines BVB-Deals stehen fest.

Marco Rose wird Borussia Mönchengladbach im Sommer verlassen und zu Borussia Dortmund wechseln. 

Diese Entscheidung bestätigten die Gladbacher am Montagnachmittag. Nach Informationen von SPORT1 soll Rose beim BVB einen Dreijahresvertrag bis 2024 erhalten, bisher existiert darüber lediglich eine mündliche Vereinbarung. Eine Ausstiegsklausel soll der Kontrakt nicht enthalten.

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"Wir haben in den vergangenen Wochen viele Gespräche miteinander geführt, in denen es um die Zukunft von Marco ging", erklärte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl in einem kurzen Statement der Gladbacher: "Leider hat er sich nun entschieden, dass er von einer Klausel in seinem bis Juni 2022 laufenden Vertrag Gebrauch machen und im Sommer zu Borussia Dortmund wechseln möchte."

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Nimmt Rose seine Co-Trainer nach Dortmund mit?

Eberl hatte bis zuletzt die Hoffnung, den talentierten Übungsleiter bei den Fohlen halten zu können. Nun kommt es zur Trennung, weil Dortmund die Ausstiegsklausel in Roses aktuellem Vertrag in Höhe von fünf Millionen Euro zieht. 

"Wir freuen uns sehr darüber, dass Marco Rose ab Sommer unser Trainer sein wird", sagte Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke bei SPORT1 und betonte zugleich: "Er ist bis dahin allerdings noch Angestellter von Borussia Mönchengladbach. Aus Respekt vor diesem tollen Klub werden wir vorerst nicht mehr dazu sagen."

Wie SPORT1 weiß, entschied sich Rose bereits Mitte letzter Woche für den nächsten Schritt in seiner Karriere. Einige Details sind mit Blick auf Roses zukünftigen Trainerstab allerdings noch zu klären. Wahrscheinlich ist, dass er seine bisherigen Assistenten Alexander Zickler und René Maric nach Dortmund mitnimmt. 

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Rose war im Sommer 2019 von RB Salzburg nach Gladbach gekommen und hatte dort Dieter Hecking abgelöst. Nun wird wieder ein neuer Coach gesucht. Am Montagabend wird der Aufsichtsrat der Gladbacher mit dem Präsidium zusammenkommen. "Ich halte mich bereit", sagte Vizepräsident Rainer Bonhof dem SID.

Gladbach trifft im Pokal auf BVB

Bisher kommt Rose mit seinem Team auf einen Punkteschnitt von 1,75 Zähler. In der Bundesliga-Tabelle liegt er mit Gladbach zwar "nur" auf dem siebten Rang - vor allem in der Champions League sorgte er aber in der Vorrunde für Furore, als sein Team sich in einer Gruppe mit Real Madrid, Inter Mailand und Schachtjor Donezk durchsetzte. 

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Beim BVB wird Rose Edin Terzic ersetzen, der als Nachfolger von Lucien Favre derzeit die Geschicke der Schwarz-Gelben leitet. Brisant: Im Viertelfinale des DFB-Pokals trifft Rose am 2. März auf den BVB. Beide Teams kämpfen derzeit um die Qualifikation für das internationale Geschäft (Bundesliga: Die Tabelle).

Wie es für Terzic weitergeht, ist noch nicht ganz klar. Der BVB würde ihn nach SPORT1-Infos gerne im Verein halten - ob der aktuelle Dortmund-Coach das auch will, ist aber noch nicht klar.

Rose-Abgang keine Überraschung

Eine Überraschung ist Roses Abgang nicht mehr. Im CHECK24 Doppelpass hatte zuletzt der langjährige Bundesliga-Macher Heribert Bruchhagen den bevorstehenden Wechsel vorausgesagt. 

"Rose geht nach Dortmund", hatte Bruchhagen Anfang Februar bei der Talkrunde auf SPORT1 gesagt: "Eberl und er haben längst einen Deal getroffen, das ist geklärt. Die Entscheidung ist vor Monaten getroffen worden. Das wird jetzt nur noch vier Wochen unterm Deckel gehalten", sagte der frühere Vorstandsvorsitzende von Eintracht Frankfurt und dem Hamburger SV.

Am Ende ging es sogar deutlich schneller.

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