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Der SC Freiburg erlebt derzeit eine erfolgreiche Zeit. Nils Petersen spricht im CHECK24 Doppelpass über die Saison, seine Karriere und Trainer Christian Streich.

Spätestens nach dem 2:1-Sieg gegen Borussia Dortmund wird in Freiburg so mancher von der Europa League träumen. (SERVICE: Tabelle der Bundesliga)

Für Nils Petersen könnte eine Tour durch Europa ein weiteres Highlight im Herbst seiner Karriere darstellen. Fast sechs Jahre ist der Torjäger nun schon im Breisgau, an ein Karriereende denkt er derzeit aber noch nicht - genau wie an eine neue Herausforderung.  (SERVICE: Alles zur Bundesliga)

"Wenn es so läuft wie bisher, dann geht es noch lange. Ich möchte Freiburg treu bleiben, hier habe ich meine schönste Zeit erlebt. Aktuell kann ich mir nichts anderes vorstellen", sagte der 32-Jährige im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1.

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Petersen zu Streich: "Das neue Stadion nimmt er noch mit"

Zu Freiburgs Kult-Trainer Christian Streich hat Petersen eine enorm gute Beziehung - und auch beim Coach Stellt sich derzeit eine ähnliche Frage: Macht er bald Schluss, oder könnte er noch einmal eine andere Herausforderung suchen?

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Petersen ist sich sicher, dass Streich auch in der kommenden Spielzeit noch auf der Trainerbank des SC sitzen wird. (SERVICE: Ergebnisse und Spielplan Bundesliga)

"Ich hatte auch schon mal Momente, in denen ich mich gefragt habe: Hört er jetzt auf? Aber das neue Stadion nimmt er in der nächsten Saison auf jeden Fall noch mit", sagte der Stürmer und schwärmte von seinem Trainer: "Fachlich, taktisch bringt er wirklich alles mit. Er hat eine enorme Reichweite, kann sich super verkaufen, die Pressekonferenzen in Freiburg gehen länger als bei Bayern oder Dortmund."

Petersen: "Als Trainer wäre ich vielleicht zu lieb"

Für Petersen ist es auch okay, dass er momentan fast immer von der Bank kommt: "Als Joker, der von außen kommt, ist es schön, der Mannschaft helfen zu können, auch wenn ich mich auch nicht unbedingt kaputtmache, muss ich zugeben. Natürlich aber möchte ich gern noch ein paar Mal von Anfang an spielen."

Und was kommt nach der Karriere, in der es Petersen zum Nationalspieler, Olympiamedaillengewinner, Top-Torjäger des SC Freiburg und Joker-König der Bundesliga gebracht hat? 

"Danach sehe ich mich schon weiter im sportlichen Bereich und hoffe, hier vielleicht einen Staffelstab übernehmen zu können", verrät Petersen: "Welche Position das am Ende mal wird, ist schwer zu sagen. Man wirft mir manchmal vor: Als Trainer wäre ich vielleicht zu lieb. Mein Vater würde sich das vielleicht wünschen. Persönliches Ziel vorher wäre noch, 100 Tore für Freiburg zu schießen." 

Aktuell steht der Angreifer bei 94 Treffern für den Sport-Club.

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