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Hansi Flick nimmt Stellung zur Nachfolge von Bundestrainer Jogi Löw. Doch wie sieht der Bayern-Trainer selbst seine Zukunft - und das Verhältnis zu den FCB-Bossen?

Wird Hansi Flick der Nachfolger von Joachim Löw als Bundestrainer?

Nach SPORT1-Informationen galt der der Bayern-Trainer zuletzt als der Top-Kandidat auf Löws Nachfolge. Ob die Bayern ihn wirklich freigeben würden und was er selbst zu seiner Zukunft sagt, erklärte Flick nun während der Pressekonferenz vor dem Spiel der Münchner gegen Werder Bremen. (Bundesliga: Werder Bremen - FC Bayern, Samstag ab 15.30 Uhr im LIVETICKER

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Für das Duell mit den Norddeutschen vermeldete er personelle Entspannung.

Flick sprach zudem über seine Beziehung zu Bayern-Vorstand Karl-Heinz Rummenigge und das Verhältnis zu Sportvorstand Hasan Salihamidzic. 

Die PK mit dem FCB-Trainer im LIVETICKER zum Nachlesen:

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"Florian hat letzte Saison kein einfaches Jahr gehabt, lange gekämpft, dass sie in der Bundesliga bleiben. Sie haben die Defensive kompakter gestaltet und kommen über gefährliche Konter. Sie haben jetzt deutlich mehr Punkte als in der letzten Saison. Der Erfolg gibt Florian Recht. Sie stellen sich auf den Gegner ein, das haben wir im Hinspiel erfahren. Darauf müssen wir morgen vorbereitet sein."

+++ Darauf kommt es Flick an +++

"Ich brauche drei Faktoren, wenn ich bei einem Verein arbeite - Vertrauen/Loyalität, Qualität, das haben wir beim FC Bayern zweifelsohne, und es muss Spaß machen, das tut es. Ich bin guter Dinge, wir sind noch in zwei Wettbewerben gut vertreten, haben alles in der eigenen Hand. Wir müssen schauen, dass wir in den Spielen von Anfang an präsent sind und müssen die Bereitschaft und den Willen zeigen."

+++ Das macht das Verhältnis zu Karl-Heinz Rummenigge aus +++

Auf SPORT1-Nachfrage erklärt Flick angesprochen auf seine Beziehung zu den Bayern-Vorstand: "Wir haben sechs Titel geholt und spielen sehr guten Fußball. Da kann man als Trainerteam und als Mannschaft eine gewisse Wertschätzung bekommen. Der Austausch zwischen uns ist sehr wertschätzend."

+++ Flick über Differenzen mit Salihamidzic +++

Der Bayern-Coach sieht den Umgang mit dem Sportvorstand so: "Auch in einer Partnerschaft kommt es mal zu Unstimmigkeiten. Wir sind beide bei Bayern München angestellt und treffen unsere Entscheidungen im Wohl des FC Bayern. Brazzo und ich versuchen, die Dinge so zu gestalten, dass wir uns beide einbringen. Es ist eine ganz normale Zusammenarbeit."

+++ Zumindest ein Rückkehrer ins Bayern-Team +++

"Benjamin Pavard (zuletzt Trainingsrückstand, Anm. d. Red.) ist dazugekommen. Bei David Alaba (muskuläre Probleme, Anm. d. Red.) müssen wir abwarten, gestern hat er nicht mit der Mannschaft trainiert. Wir trainieren später und ich werde mich dann auf den neuesten Stand bringen lassen. Dann werden wir entscheiden, ob er mitkommt oder nicht", erklärt der FCB-Coach. (Spielplan und Ergebnisse der Bundesliga)

+++ So geht Bayern das Werder-Duell an +++

"Wir müssen uns um uns kümmern und nicht nach Leipzig schauen. Bremen hat eine sehr gute Defensive, sie stehen sehr kompakt und lassen wenig Räume zu. Das haben wir im Hinspiel erfahren", so Flick. "Deshalb ist es wichtig, dass wir da sind, aggressiv auch gegen den Ball spielen und mit Ball gute Lösungen haben. Gegen Dortmund war ich nach der Anfangsphase mit den 70 Minuten sehr zufrieden. Ich erwarte genau diese Mentalität, Einstellung und Klarheit auch gegen Bremen."

+++ Flick wusste von Löw-Entscheidung +++

"Jogi hat mich einen Tag vorher angerufen und mit gesagt, dass er sich entschieden hat, diesen Schritt zu gehen. Im ersten Moment war ich schon überrascht. Er hat eine sehr, sehr gute Arbeit für den deutschen Fußball geleistet, es war mit die größte Ära. Er kann stolz sein, was er geleistet hat."

+++ Sorgt die Bundestrainer-Diskussion für Unruhe? +++

"Die Unruhe war in der Anfangszeit von mir viel größer, da wurde spekuliert, wer der Cheftrainer wird. Das ist aktuell kein Thema. Wir haben eine gute Einheit und dürfen uns mit den Dingen, die von außen an uns herangetragen werden, nicht beschäftigen. Wir wollen erfolgreich sein." (Die Tabelle der Bundesliga)

+++ Flick über das "Hier und Jetzt" +++

"Ich bin seit 16 Monaten in dieser Position. Ich habe von Anfang an gesagt, dass für mich das Hier und Jetzt zählt. Wir haben die erfolgreichste Saison hinter uns. Es ist die richtige Herangehensweise zu sagen: Ich kümmere mich um mein Team und das Spiel gegen Werder Bremen. Wir wollen den größtmöglichen Erfolg. Daran wollen wir uns orientieren. Alles andere ist Spekulation, darauf möchte ich mich nicht einlassen." (PRESSEKONFERENZ: Das prophezeit Löw dem Nationalteam)

+++ Wie sehr schlaucht der Bayern-Job? +++

"Ich brauche keine Pause, weil ich erst kurz in dem Amt bin. Jürgen macht das schon länger (hinsichtlich Jürgen Klopps Ankündigung einer Pause nach dessen Arbeit beim FC Liverpool, Anm. d. Red.)." (HINTERGRUND: Matthäus rät DFB von Flick ab)

+++ Flick lässt sich nicht aus Reserve locken +++

Auf die Frage, wer für ihn denn ein potenzieller Nachfolger für Löw wäre, erklärt der Bayern-Coach: "Das ist die Aufgabe von Oliver Bierhoff (Nationalmannschaftsdirektor, Anm. d. Red.). Er hat Zeit, das zu lösen." (ANALYSE: Das steckt hinter dem Löw-Beben)

+++ Klare Ansage - pro Bayern +++

"Es macht mir genau wie damals beim DFB sehr viel Spaß. Ich habe einen Vertrag bis 2023 und will bei Bayern München noch erfolgreich arbeiten und Titel gewinnen. Es ist keine Zeit, Spekulationen über meine Zukunft zu betreiben", fügt Flick an.

+++ Es geht los: Flick spricht +++

Und es geht auch gleich um das Löw-Erbe: "Es ist klar, was für ein Thema aktuell wichtig ist", sagt Flick. "Ich habe eine sehr schöne und erfolgreiche Zeit beim DFB gehabt, gerade mit Jogi Löw an der Spitze, der ein feiner Mensch ist. Es war eine absolut vertrauensvolle Zusammenarbeit. Jetzt bei Bayern München ist es genauso. Ich habe eine Mannschaft, mit der ich sehr gerne zusammenarbeite und einen super Staff."

+++ Herzlich Willkommen zur PK+++

Um 12 Uhr wird sich Hansi Flick den Fragen der Medienvertreter stellen. Bezieht er dabei auch Stellung Stellung zu einer möglichen Zukunft beim Deutschen Fußball-Bund?

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