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Testspielsieg gegen Basel: Streich und der SC Freiburg
Testspielsieg gegen Basel: Streich und der SC Freiburg © FIRO/FIRO/SID
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Der SC Freiburg hat die Patzer der Konkurrenz eiskalt genutzt und sich im Rennen um die europäischen Plätze zurückgemeldet.

Der SC Freiburg hat die Patzer der Konkurrenz eiskalt genutzt und sich im Rennen um die europäischen Plätze zurückgemeldet. Die Mannschaft von Trainer Christian Streich setzte sich zum Abschluss des 26. Spieltags der Fußball-Bundesliga mit 2:0 (0:0) gegen den FC Augsburg durch. 

Roland Sallai (51.) und Philipp Lienhart (81.) brachten die Breisgauer nach zuletzt zwei Niederlagen wieder in die Erfolgsspur - und sorgten für neuen Schwung im Kampf um den Europapokal. Der Rückstand auf Bayer Leverkusen auf Platz sechs beträgt nur noch drei Punkte. Für Augsburg war es dagegen ein kleiner Rückschlag im Tabellenkeller.

Streich hatte nach dem jüngsten Negativtrend der Freiburger eine Steigerung gefordert. "Wir haben interne Ziele und die sind ambitioniert. Aber da hat zuletzt schon ein bisschen was gefehlt bei uns", sagte der 55-Jährige, der aufgrund eines nicht eindeutigen Corona-Tests kurzfristig auf Nils Petersen verzichten musste.

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Vor der Partie war es bei der Trikotwahl zu einem Kuriosum gekommen. Während Augsburg in Grün spielte, lief das Heimteam wegen der Rot-Grün-Sehschwäche eines Freiburger Spielers ausnahmsweise statt in seinen roten in den gelben Trikots auf. "Nicht, dass er einen Pass dem Gegner in die Füße spielt", sagte Streich bei Sky. 

Mit vier Veränderungen im Vergleich zur Niederlage in Mainz (0:1) übernahm Freiburg gleich die Kontrolle. Vor allem Kapitän Christian Günter, der unter der Woche seinen Vertrag verlängert hatte, trieb immer wieder über die linke Seite an. Die Abschlüsse nach seinen Hereingaben durch Baptiste Santamaria (6.) und Lucas Höler (10.) waren aber zu ungenau. 

Erst nach 20 Minuten meldete sich auch Augsburg langsam in der Offensive und nahm der Streich-Elf dadurch etwas den Anfangsschwung. Bis zur Pause entwickelte sich eine offene Partie mit wenigen Möglichkeiten, im Mittelfeld kam es zu einigen ruppigen Zweikämpfen.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich Freiburg weiter zielstrebiger im Angriffsspiel. Beim Führungstreffer profitierte Sallai von der Vorarbeit des starken Günter, der gleich mehrere Augsburger Abwehrspieler austanzte. Im Anschluss lauerte Freiburg auf Konter.

Für die Mannschaft von Trainer Heiko Herrlich war der Rückstand dagegen offenbar ein Weckruf. Auf der Gegenseite scheiterten Marco Richter (53.) und Rani Khedira (58.) sowie Daniel Caligiuri (66.) per Freistoß am jeweils gut reagierenden SC-Torhüter Florian Müller. In der Schlussphase drängten die Gäste auf den Ausgleich, doch Lienhart machte per Kopf alles klar.

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