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Nach dem Abstieg des FC Schalke 04 eskaliert bei der Rückkehr des Teams nach Gelsenkirchen die Situation. Der Klub informiert nun über das weitere Vorgehen.

Der FC Schalke 04 hat nach der Gewalt-Nacht von Gelsenkirchen am frühen Mittwochmorgen konkrete Maßnahmen angekündigt, um die Geschehnisse aufzuarbeiten.

Wie der Klub am Freitag mitteilte, werde der Verein bei der Polizei Strafanzeige erstatten. Zudem werde man die interne Aufklärung der Vorfälle weiter mit ganzer Kraft vorantreiben und die Behörden im Rahmen seiner Möglichkeiten bei der Aufklärung unterstützen.

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Schalke nimmt am Montag Training wieder auf

Die Mannschaft von Trainer Dimitrios Grammozis wird darüber hinaus am Montag wieder den regulären Trainingsbetrieb aufnehmen. Das ursprünglich für Samstag angesetzte Spiel gegen Hertha BSC war bereits zuvor wegen Coronafällen beim Gegner aus Berlin verlegt worden. Um die Sicherheit der Spieler und Betreuer zu gewährleisten, habe der Klub bereits Maßnahmen eingeleitet, hieß es in der Mitteilung.

In der Nacht auf Mittwoch war es nach der Rückkehr der Mannschaft aus Bielefeld an der Schalker Arena zu regelrechten Jagdszenen gekommen, nachdem die 0:1-Niederlage den Abstieg des Klubs in die 2. Bundesliga endgültig besiegelt hatte.

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Schalke verurteilt Gewalt-Eskalation

"Uns wurde laut und deutlich mitgeteilt, dass wir uns schämen sollen und sich alle Spieler ab sofort verpissen sollen, die im nächsten Jahr nicht mehr hier sein werden. Passiert das nicht, würde uns das Leben richtig zur Hölle gemacht", schilderte ein Spieler, der anonym bleiben möchte, die Ereignisse am Mittwoch bei SPORT1.

Sport-Vorstand Peter Knäbel bat am Freitag alle Betroffenen um Entschuldigung.

Zudem werde Spielern und Betreuern bei der Bewältigung der Ereignisse alle notwendige Unterstützung zur Verfügung gestellt.

"An dieser Stelle stellt der FC Schalke 04 erneut klar, dass es der Club zu keinem Zeitpunkt akzeptieren wird, wenn die Gesundheit von Mitarbeitern bedroht oder gefährdet wird. Dass diese unverrückbare Grenze am Mittwochmorgen überschritten wurde, hat den Verein zutiefst erschüttert. Krisen, Enttäuschungen und vor allem Abstiege sind schmerzhaft, aber sie gehören nun einmal zum Sport. Für die gesamte Schalker Vereinsfamilie - und viele Fans und Mitglieder haben das in klaren Statements bereits deutlich gemacht – muss daher gelten: Gewalt hat niemals eine Berechtigung - weder im Sport, noch in der Gesellschaft", schrieb der Klub auf seiner Webseite.

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