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Hansi Flick hat dem FC Bayern mitgeteilt, dass er seinen Vertrag im Sommer auflösen will. SPORT1 erklärt die Entscheidungsprozesse, die zum Flick-Hammer führten.

Hansi Flick hat die Bayern-Bombe platzen lassen.

Völlig überraschend hat er nach dem 3:2-Erfolg beim VfL Wolfsburg am späten Samstagnachmittag verkündet, dass er die Münchner am Saisonende trotz eines Vertrags bis 2023 verlassen will. Bei Sky sagte Flick: "Ich habe der Mannschaft gesagt, dass ich den Verein unter der Woche informiert habe, dass ich am Ende der Saison aus meinem Vertrag raus möchte. Das ist Fakt."

Flick will seinen Vertrag auflösen!

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Wie von SPORT1 berichtet, hat sich bei Flick in den vergangenen Tagen die klare Tendenz entwickelt, die Bayern zu verlassen. Die finale Entscheidung fiel beim Erfolgs-Trainer am Mittwoch. Nach dem Ausscheiden gegen Paris St. Germain im Viertelfinale der Champions League am Abeend zuvor ging Flick in sich und legte sich fest.

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Nach SPORT1-Informationen hat der Sextuple-Coach am Donnerstag ein Gespräch mit Vorstandsmitglied Oliver Kahn geführt und ihm seine Entscheidung mitgeteilt. Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge, der bis zuletzt vehement um Flick gekämpft hat, wurde vom Trainer als Erster informiert.

Er ist Flicks engster Vertrauter und war beim Gespräch mit Kahn dabei. Hasan Salihamidzic nicht. Denn der Sportvorstand und dessen engste Mitarbeiter sind nach SPORT1-Informationen der Hauptgrund, warum Flick die Bayern verlassen will!

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Nur Rummenigge setzte sich für Flick ein

Flick soll enttäuscht darüber sein, dass sich nur Rummenigge vehement für ihn eingesetzt hat. Kahn soll in dem Gespräch reserviert gewirkt haben. (Die Reaktionen zum Flick-Hammer)

Flick will gehen und versetzt die Bayern in Schockzustand! Die Handys der Bayern-Bosse waren nach dem Wolfsburg-Sieg ausgeschaltet.

SPORT1 erfuhr: Flicks Abgang ist aus zweierlei Gründen noch nicht in Stein gemeißelt. Einerseits muss der Vorstand dem Wunsch des Trainers erst entsprechen.

Andererseits: Würde sich der Klub von Salihamidzic trennen, könnte der Chefcoach umdenken. Für die Zukunft des Sportvorstands ist der Aufsichtsrat verantwortlich - dort ist die Mehrheit pro Flick.

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