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Arsenal v Stoke City - Premier League
Arsenal v Stoke City - Premier League © Getty Images
Lesedauer: 3 Minuten
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München - Der FC Bayern München trifft in der UEFA Champions League auf einen alten Bekannten. SPORT1 erklärt, warum er den FC Arsenal diesmal wirklich fürchten muss.

Der FC Arsenal, natürlich. Ein weniger überraschendes Los hätte der FC Bayern München in der Champions League nicht ziehen können.

"Können wir nicht einfach jetzt schon unseren Flug nach London buchen?", hatten die Bayern bereits am vergangenen Mittwoch auf ihrem US-Twitter-Account gefragt.

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Arsenal - ein alter Bekannter

Günstigere Tickets hätten sie da womöglich noch erwischt für die vierte Reise zu den "Gunners" innerhalb von vier Jahren.

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Schon 2013 und 2014 waren sich Bayern und Arsenal im Achtelfinale begegnet, in der vergangenen Saison waren sie Gruppengegner. Der direkte Vergleich ging jedes Mal an die Bayern. Was nicht heißen muss, dass es diesmal genauso läuft.

Anders als die Bayern hat das Team um Mesut Özil den Gruppensieg geschafft, steht als Tabellenzweiter auch im Titelrennen der Premier League gut da. SPORT1 nennt vier Gründe, warum Arsenal diesmal eine größere Bedrohung für die Münchener ist.

- Neue mentale Stärke:

In keinem der sechs vergangenen Spiele gegen den FC Bayern hat Arsenal einen Rückstand gedreht, auch sonst hat sich das Team von Arsene Wenger oft von Gegentoren aus dem Konzept bringen lassen.

In dieser Saison gilt das nicht: Das 3:1 über Stoke City am Samstag war das sechste Pflichtspiel der Saison, bei dem Arsenal trotz eines Rückstands punktete.

"Das ist kein Zufall", glaubt Wenger: "Diese Mannschaft hat eine gewisse Stärke an sich, einen Geist, den wir beibehalten müssen."

Arsenals neue mentale Stärke hat womöglich mit der Arbeit von Ceri Evans zu tun, einem Mentalcoach und früheren Rugby-Spieler, der auch schon Rugby-Weltmeister Neuseeland und die Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton und Nico Rosberg beriet.

SO GLÄNZTE ARSENAL GEGEN STOKE CITY

- Kein November-Einbruch:

Ein weiteres Indiz dafür, dass Arsenal derzeit auf stärkerem Fundament als in den Vorjahren steht, hat Mesut Özil benannt: "Wir haben den 'Arsenovember' überlebt."

Im Spätherbst haben die Gunners oft Formeinbrüche erlebt, die Punktebilanz unter Wenger fiel regelmäßig deutlich schlechter aus als in den Vormonaten. Diesmal gab es weder in der Liga noch in der Königsklasse eine Niederlage. Einzig das Aus im Ligapokal gegen Southampton – bei dem Wenger aber auch eine B-Elf aufbot - trübte die Bilanz.

- Offensiv-Trio in Hochform:

Neun Pflichtspieltore von Mesut Özil, zehn von Theo Walcott, 13 von Alexis Sanchez: Arsenals Offensiv-Trio ist in Hochform und erinnert Nostalgiker an die großen Londoner Dreigestirne Bergkamp-Overmars-Anelka und Bergkamp-Pires-Henry.

Vor allem die Versetzung Sanchez' vom Flügel ins Zentrum – ursprünglich ein Notbehelf wegen einer Verletzung Olivier Girouds – erwies sich als Glücksgriff: Sanchez harmoniert blendend mit Özil und Walcott und beweist Torjäger-Qualitäten, die auch Wenger selbst ihm zuvor nicht zugetraut hatte.

- Stabile Abwehr:

Nicht nur die Offensive, auch die Defensive funktioniert: Mit 15 Gegentoren in 15 Spielen haben die Gunners die drittbeste Abwehr der Premier League, auch in der Champions League lassen sie im Durchschnitt nicht mehr als ein Gegentor pro Partie zu.

Abwehr-Neuzugang Shkodran Mustafi trägt nicht unwesentlich dazu bei, umso bitterer ist die Oberschenkelverletzung, die ihn für die kommende Partie gegen Everton (ab 20.45 Uhr LIVETICKER) und den Rest des Jahres außer Gefecht setzt.

Gegen Bayern allerdings soll Mustafi wieder fit sein. Ein Grund mehr, warum die Bayern ihren Lieblingsgegner nicht auf die leichte Schulter nehmen sollten.

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