Boateng klagt Bayern-Bosse an
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Der Vorstandsboss des FC Bayern bleibt bei den Vorwürfen des Innenverteidigers entspannt. Nach dem Benfica-Spiel hat er sogar ein Lob für Boateng parat.

Karl-Heinz Rummenigge hat entspannt auf die Vorwürfe von Jerome Boateng reagiert.

Nach dem 2:0-Sieg des FC Bayern bei Benfica Lissabon erklärte der Vorstands-Vorsitzende der Münchner, dass es kein Problem sei, "wenn ein Spieler meint, er müsse mal etwas Kritisches in Richtung von Uli Hoeneß oder mir sagen".

Boateng hatte sich in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung über mangelnde öffentliche Unterstützung von Bayerns Klubführung beklagt. Er hatte zudem angekündigt, das Gespräch mit Rummenigge und Bayerns Präsident Hoeneß suchen zu wollen.

Rummenigge lobt Boateng

"Wenn er mit uns sprechen will, kann er mit uns sprechen. Jerome weiß, dass er ein wichtiger Spieler für uns ist. Die Dinge sind seriös zwischen den Parteien", erklärte Rummenigge im Interview mit Sky.

Rummenigge reagiert auf Boateng-Kritik

Ein Lob hatte er für Boateng auch noch parat: "Wichtig ist, dass er so spielt wie heute Abend. Ich glaube nicht, dass wir etwas versäumt haben."

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Der Verteidiger sei sicherlich "so etwas wie ein bunter Vogel". Dass er sich immer wieder auch wegen seines extravaganten Erscheinungsbildes und diversen öffentlichen Auftritten kritisieren lassen müsse, habe allerdings nichts mit dem FC Bayern zu tun.

Rummenigge: Bayern zahlt Zeche für Gauland-Spruch

"Es gab ja 2016 zur EM den fürchterlichen Spruch von dem (Alexander) Gauland ("Die Leute wollen einen Boateng nicht als Nachbarn", d. Red.), der dann ja zu einem Politikum geführt hat. Und da ist ein bisschen was in die falsche Richtung gelaufen, und das hat eigentlich nichts mit dem FC Bayern zu tun", so Rummenigge:

"Wir haben am Ende des Tages da ein bisschen die Zeche zahlen müssen, aber auch das haben wir gut überstanden."

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