"VAR wäre die Lösung": Guardiola äußert sich zu Sterling-Schwalbe
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Manchester - Raheem Sterling sorgt im Champions-League-Spiel zwischen Manchester City und Schachtar Donezk für einen wahrhaften Elfmeter-Skandal.

Unglaubliche Szene in der Champions League!

Im Gruppenspiel zwischen Manchester City und Schachtar Donezk gab Schiedsrichter Manuel de Sousa in der 24. Spielminute einen Witz-Elfmter. 

Raheem Sterling drang in den Strafraum ein, während Gegenspieler Matvienko sich etwa einen Meter hinter dem Engländer befand. Der flinke Flügelstürmer von City holte aus, trat mit seinem linken Bein in den Boden.

Und plötzlich ertönte zum Entsetzen aller Donezk-Spieler ein Pfiff - Elfmeter! 

Da es den Videobeweis in der Champions League noch nicht gibt, war die Entscheidung des Schiedsrichters endgültig. Gabriel Jesus ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und verwandelte zum zwischenzeitlichen 2:0. 

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Guardiola kritisiert Sterling nach Witz-Elfmeter

In England reagierten die Fußball-Fans in den sozialen Netzwerken mit reichlich Häme. Auch Sterling selbst stand wegen der Aktion in der Kritik.

Doch der englische Nationalspieler entschuldigte sich nach der Partie. "Ich wollte den Ball chippen und weiß nicht, was als nächstes passiert ist. Ich bin zu Boden gegangen und habe mich gedreht", sagte Sterling BT Sport und ergänzte: "Ich denke nicht, dass ich einen Kontakt gespürt habe. Es war allein mein Fehler. Ich habe den Rasen getroffen. Entschuldigung an den Schiri und an Schachtar."

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Pep Guardiola tadelte Sterling für dessen Fauxpas. "Wir haben sofort realisiert, dass es kein Elfmeter war. Er hätte sagen können, dass es keiner war", sagte der Trainer von ManCity.

"Ich möchte in so einer Situation kein Tor erzielen", fügte der Spanier hinzu und forderte: "Der Videoassistent, wo ist er? Die Schiedsrichter sagen schon sehr lange, dass sie Hilfe wollen. Sie möchten keine Fehler machen. Sie brauchen Unterstützung."

Die Einführung des Videobeweises in der Champions League ist für die Saison 2019/20 geplant.

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