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Bayern-Fans protestierten beim Rückspiel gegen AEK Athen gegen überhöhte Ticketpreise
Bayern-Fans protestierten beim Rückspiel gegen AEK Athen gegen überhöhte Ticketpreise © Imago
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Bayern-Fans zahlen für das Auswärtsspiel bei AEK Athen offenbar zu viel für ihre Tickets. Die UEFA leitet Ermittlungen gegen den griechischen Meister ein.

Ihrem Ärger über zu teure Tickets machten die Fans des FC Bayern am Rande des Rückspiels in der Champions League gegen AEK Athen in Form eines großen Plakats Luft - nun wurde der Protest erhört.

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat am Montag offiziell ein Disziplinarverfahren gegen AEK Athen eingeleitet. Dem griechischen Meister wird ein Verstoß gegen Artikel 19 des Sicherheitsreglements vorgeworfen.

Dieser regelt die Höhe der Eintrittspreise und schreibt vor, dass die Tickets für Gästefans nicht teurer sein dürfen als die Karten für Heimfans in einer vergleichbaren Kategorie.

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Im konkreten Fall geht es offenbar um eine Differenz von 20 Euro, die die Anhänger des deutschen Rekordmeisters für den Besuch des Hinspiels in Athen ihren Angaben zufolge mehr zahlen mussten. Ein Urteil kündigte die UEFA für den 13. Dezember an.

Anderlecht muss Bayern-Fans entschädigen

Bereits in der vergangenen Saison hatten Eintrittskarten in Höhe von 100 Euro für die Bayern-Fans beim Champions-League-Spiel beim RSC Anderlecht für Aufsehen gesorgt.

Auch damals leitete die UEFA ein Verfahren ein und verdonnerte den belgischen Klub zu einer Rückzahlung von 30 Euro pro Karte. Insgesamt musste Anderlecht eine Gesamtsumme von 27.000 Euro erstatten.

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