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Manchester United wirft PSG in letzter Minute aus der Champions League. Die United-Stars sind begeistert, Neymar tobt. SPORT1 fasst die Stimmen zusammen.

Manchester United hat auf dramatische Art und Weise das Viertelfinale der Champions League erreicht (Paris Saint-Germain - Manchester United zum Nachlesen im TICKER).

United gewann mit 3:1 bei Paris Saint-Germain und schickte das Team von Thomas Tuchel trotz des 2:0-Siegs der Pariser aus dem Hinspiel ins Tal der Tränen (Spielplan und Ergebnisse der Champions League).

Die United-Spieler und Trainer Solskjaer zeigten sich begeistert, der verletzte Neymar tobte wegen der Schiedsrichter.

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Auch das Duell zwischen dem FC Porto und AS Rom endete spannend (FC Porto - AS Rom zum Nachlesen im TICKER). Porto gewann ebenfalls dank des Videobeweises mit 3:1 nach Verlängerung und zog ins Viertelfinale ein.

SPORT1 fasst die Stimmen von SkyDAZN und aus der Mixed Zone zusammen.

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Marcus Rashford (Manchester United): "Alles schien gegen uns. Wir sind es gewohnt, in diesen Momenten zu überleben. Wir glauben, dass wir immer etwas schaffen können. Wir können uns weiterhin verbessern."

zum Elfmeter: "Ich habe versucht, kühlen Kopf zu bewahren. Das sind die Dinge, die du jeden Tag im Training übst. Das Warten vor dem Schuss ist das schlimmste. Für diese Momente leben wir."

Ole-Gunnar Solskjaer (Manchester United): "Es fühlt sich fantastisch an. Wir hatten ein tollen Start. Aber dann haben sie übernommen. Aber wir haben sehr gut verteidigt."

über den Last-Minute-Spirit: "Das machen wir bei diesem Klub. Wir glauben bis zum Ende daran. Die Spieler arbeiten hart, haben eine großartige Einstellung. Ich liebe es, sie zu coachen."

über seine Vertragssituation: "Lasst uns warten und schauen."

über den Elfmeter: "Es gibt immer Zweifel bei einem Elfmeter. Ich war mit Molde in der Champions League gegen Basel und mein Spieler hat verschossen und wir sind ausgeschieden. Rashford ist 21 und der Druck war auf dem Jungen. Er ist furchtlos. Er und Romelu waren heute fantastsich."

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Ashley Young (Manchester United): "Wir wussten, was wir zu tun hatten. Wir wollten bis zum Ende dran glauben. Ein Schlüsselmoment war in der Halbzeit, als wir gesagt haben, dass wir noch genug Zeit haben. Ich würde nicht so weit gehen, dass wir den Titel gewinnen können. Wir sind jetzt eine Runde weiter. Wir warten jetzt, was die Auslosung ergibt. Wenn der Schiedsrichter einen Elfmeter gibt, war es ein Handspiel."

Thomas Tuchel (Paris Saint-Germain): "Es war eine große Entscheidung. Handspiel ist einfach super kompliziert und immer auslegbar. Die gleiche Situation wird wieder passieren, dann wird kein Hand gegeben. Die gleiche Argumentation wird dann dazu führen, dass der ausgebliebene Pfiff dann okay ist. Deshalb ist es müßig. Wir sind auf der Rasierklinge geblieben. Wir haben es darauf ankommen lassen. Wir haben es verpasst, das Tor zu machen. Trotzdem ist es wahnsinnig bitter, klar."

über die Bedeutung für den Rest der Saison: "Weiß ich noch gar nicht. Es ist schon ein Schock. Verlieren tut immer weh. Aber wenn du gegen ein Team verlierst, und du bist an dem Tag schlechter oder die anderen sind besser und verdienen sich das, dann hast du etwas in der Hand, kannst daran arbeiten und analysieren. Aber wenn du so ein Match verlierst, in dem du überhaupt keine Torchance zulässt und komplett dominierst und am Ende drei Tore kriegst, die die auch kriegen musst, um überhaupt auszuscheiden...also keine Ahnung, ich habe keinen Weg, das jetzt zu analysieren. Ich weiß auch nicht, ob es dafür einen gibt. Es ist extrem bitter zu akzeptieren. Ich kann niemandem einen Vorwurf machen. Es ist völlig auf den Kopf gestellt."

über den Videobeweis: "Klar bin ich für den VAR. Die Handregel ist allerdings nicht eindeutig. Ich hatte nie das Gefühl, dass Manchester United gewinnen würde. Aber sie haben es getan, also Glückwunsch dafür. Ich weiß nicht, ob die Saison ruiniert ist."

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ob das Aus gegen Barcelona (1:6 im März 2017, Anm. d. Red.) noch eine mentale Rolle gespielt hat: "Das kann nicht sein. Denn Thilo Kehrer hat in Barcelona noch nicht gespielt. Er ist neu dabei. Wir sollten nicht den Fehler machen, in die Falle zu treten, und daraus jetzt eine Geschichte machen, nur um unser Gewissen zu erleichtern. Klar wollen wir immer Geschichten haben und Dinge interpretieren und wissen, wie das Leben funktioniert. Aber ich glaube nicht, dass die Niederlage von Barcelona hier noch eine Rolle gespielt hat.

Für mich existierte das Problem nur heute. Weil wir das Spiel so begonnen haben, wie wir es begonnen haben. Das war nicht der beste Start. Ich würde ja mit Ihnen übereinstimmen, wenn wir keine Reaktion auf das Tor gezeigt hätten. Aber wir haben eine exzellente Reaktion gezeigt. Wir haben Selbstvertrauen gezeigt, wir waren überhaupt nicht verunsichert. Wir haben flüssig gespielt, und den Ball und den Gegner dominiert. Wir hatten viele Chancen. Aber wir haben das zweite Tor verpasst. Aber ich war trotz des 1:1 zuversichtlich. Denn wir sind nicht in Drucksituation geraten. Dann fällt aus dem Nichts ein zweites Tor. Da passiert Gigi ein Fehler, der ihm niemals passieren wird. Er war übrigens auch nicht in Barcelona. Und ich auch nicht. Das ist mir zu einfach. Damit hat es nichts zu tun."

Neymar (Paris Saint-Germain): "Das ist eine Schande. Da stecken sie vier Leute zusammen, die nichts von Fußball verstehen, um einen Schuss in Zeitlupe vor dem Fernseher anzuschauen. Da ist gar nichts. Wie soll der Junge denn seine Hände anderswo hinmachen?"

Thiago Silva (Paris Saint-Germain): "Es ist schwierig, Worte zu finden. Es ist schade, sehr schade, denn wir haben dort ein gutes Spiel gemacht. Wir haben nicht das gemacht, was wir gesagt haben. Ich möchte mich bei den Fans entschuldigen."

zum Elfmeter: "Es sind drei Schiedsrichter und alle drei geben den Elfmeter. Wäre es auf der anderen Seite gewesen, hätte es vielleicht keinen Elfmeter gegeben."

Daniele De Rossi (AS Rom): "Wir müssen das akzeptieren, auch wenn die Art und Weise, wie es passiert ist, schrecklich zu akzeptieren ist. Wir sind Höhen und Tiefen bei der Roma gewohnt. Es war kein perfektes Spiel für uns, aber wir haben eine tolle Kämpfertruppe und es nicht verdient, auszuscheiden."

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