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München - Vor dem Champions-League-Finale schwärmt Liverpool-Profi Andrew Robertson von Jürgen Klopp - und einem besonderen Moment, der "alles verändert" hat.

Jürgen Klopps Ruf als einzigartiger Motivator eilt dem Trainer des FC Liverpool seit Jahren voraus.

Laut Reds-Profi Andrew Robertson hat der Deutsche auf dem Weg ins Champions-League-Finale gegen Tottenham Hotspur (Champions League: Tottenham Hotspur - FC Liverpool, Sa. ab 20.30 Uhr live bei DAZNab 21 Uhr im LIVETICKER) nun aber sein Meisterstück abgeliefert.

Nach der 0:3-Hinspielniederlage im Halbfinale gegen den FC Barcelona "waren wir natürlich am Boden", erinnert sich der Linksverteidiger in The Players' Tribune. "Obwohl wir schon in Barcelona waren, hätte sich Madrid nicht weiter entfernt anfühlen können", schreibt der 25-Jährige mit Blick auf das Finale in der spanischen Hauptstadt.

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Robertson berichtet von besonderem Klopp-Moment

In genau diesem Moment aber hätte Klopp seine Magie versprüht.

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"Der Trainer kam in die Kabine, hüpfenden Schrittes und mit seinem einzigartigen, riesigen Lächeln im Gesicht", berichtet Robertson.

"Jungs, Jungs, Jungs", habe Klopp gesagt: "Wir sind nicht das beste Team der Welt. Das wisst ihr jetzt. Vielleicht sind sie das - aber wen interessiert das? Wen interessiert das!? Wir können immer noch das beste Team der Welt schlagen. Also packen wir es wieder an."

Auch wenn er selbst anschließend noch einige Zeit gebraucht habe, um Klopp zu glauben, sei das rückblickend der Moment gewesen, "der für uns alles verändert hat".

Liverpool mit Spektakel gegen FC Barcelona

Im Rückspiel an der Anfield Road brannte Liverpool anschließend ein wahres Feuerwerk ab, schoss den FC Barcelona mit 4:0 aus dem Stadion und zog doch noch ins Finale ein.

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Und so erinnert sich Robertson an die magische Nacht:

"Wir wussten, dass wir eine Chance hatten, als wir in der Kabine darauf warteten, rauszugehen. Wir wussten, dass der Trainer an uns glaubte, weil er es uns gesagt hatte. Wir wussten, dass die Fans an uns glaubten, will wir sie hören konnten. Mein Gott, und wie wir sie hören konnten! Und, vielleicht am wichtigsten: Wir wussten, dass jeder an sich selbst und an den anderen glaubte.

Als Divock (Origi, Anm. d. Red.) in der 7. Minute traf, habe ich deshalb nicht nur daran geglaubt. Ich wusste es! Ich wusste, was kommen würde, was Anfield schaffen würde. Ich hoffe, das klingt nicht irgendwie respektlos, denn ich könnte nicht mehr Respekt vor Barcelona haben. Aber das war nicht ihr Abend. Es war unser Abend. Wir waren von den Fans euphorisiert - und unsere Gier war auf einem ganz anderen Level."

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