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Immer mehr Fußball-Profis äußern sich kritisch zu den Re-Start-Plänen der DFL. Auch Lukas Klostermann äußert sich und lobt dabei das Gesamtkonzept.

Siegtorschütze zum Meistertitel am letzten Spieltag: In diesem Fall würde es Nationalspieler Lukas Klostermann von RB Leipzig mit den Corona-Regeln beim Jubel wohl nicht ganz so genau nehmen.

"Da kann ich mir nicht wirklich vorstellen, dass man alle Maßnahmen, die eigentlich greifen sollten, so im Kopf hat, dass das funktioniert", sagte der Verteidiger in einem Videocall am Sonntag: "Wenn das am letzten Spieltag ist und wir dadurch etwas gewinnen sollten, gehe ich danach auch gerne vielleicht nochmal zwei Wochen in Quarantäne." 

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Am kommenden Samstag soll die Bundesliga-Saison nach der Coronapause fortgesetzt werden, der letzte Spieltag ist für den 27. Juni angesetzt. Leipzig hat als Tabellendritter fünf Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Bayern München. Für die neun ausstehenden Spieltage, die ohne Zuschauer absolviert werden, gelten die Regeln des Hygienekonzepts der Deutschen Fußball Liga (DFL). Wie die Bild-Zeitung berichtete, sind die Spieler durch die DFL zu kurzen Fuß- oder Ellenbogen-Jubeln angehalten. 

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Keine Angst bei Klostermann

Das Gesamtkonzept lobte Klostermann derweil als "unter diesen Umständen sehr gelungen".

Zudem habe er "nicht so große Bedenken" vor dem Wiederbeginn. Der RB-Kader ist derzeit als Vorbereitung auf den Ligastart auf dem Trainingsgelände am Leipziger Cottaweg in Quarantäne. Auch gesamtgesellschaftlich seien alle ergriffenen Hygienemaßnahmen laut Klostermann durchaus sinnvoll. "Gerade über die Zeit des Coronavirus hinaus. Es kann ja in den nächsten Jahren immer wieder passieren, dass man mit so einer Infektionswelle zurechtkommen muss", sagte er.

Mit Neven Subotic hatte zuletzt ein anderer Bundesliga-Profi scharfe Kritik an den Plänen der DFL geäußert. 

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