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Ausschreitungen in Paris nach dem Finale der Champions League
Ausschreitungen in Paris nach dem Finale der Champions League © Imago
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Nach dem Sieg des FC Bayern im Finale der Champions League kommt es in Paris zu unschönen Szenen. Mehr als 100 Personen werden festgenommen.

Nach dem Champions-League-Finale zwischen dem FC Bayern München und Paris Saint-Germain ist es in der französischen Hauptstadt zu heftigen Krawallen gekommen. Im Anschluss an das 0:1 von PSG gegen den deutschen Rekordmeister zertrümmerten Anhänger Schaufenster, setzten Fahrzeuge in Brand und verwüsteten Geschäfte. Wie die Polizei am Montag mitteilte, wurden 150 Personen vorläufig festgenommen.

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Die Gewalttätigkeiten ereigneten sich während und nach dem Spiel am Sonntagabend rund um den Prinzenpark und auf den Champs-Elysees, teilte die Polizei auf Twitter mit. Trotz der Coronavirus-Pandemie hatten 5000 PSG-Fans die Übertragung des Finales aus Lissabon im Stadion verfolgen können.

Die Krawalle dauerten mehrere Stunden an. Die Randalierer bewarfen die Polizisten mit Flaschen und schossen Feuerwerkskörper auf die Ordnungshüter ab. Diese setzten Tränengas und Gummigeschosse gegen die Krawallmacher ein.

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16 Polizisten bei Krawallen verletzt

Innenminister Gerald Darmanin bestätigte, dass 16 Polizisten bei den Ausschreitungen verletzt worden seien, zwölf Geschäfte wurde von den Randalierern angegriffen und 15 Fahrzeuge während der Nacht beschädigt. Die Abstandsregelungen wurden nach Polizeiangaben nicht eingehalten. 404 Personen wurden zudem ohne Maske angetroffen.

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In Marseille feierten dagegen Tausende Anhänger von Olympique, dem Erzrivalen von PSG, die Niederlage des Doublegewinners aus Paris gegen die Bayern. Sie brannten Bengalos ab und schossen Leuchtraketen in den Marseiller Nachthimmel.

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