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BVB-Trainer Lucien Favre redet sich nach dem Remis gegen Lazio Rom in Rage. Bei einer Reporterfrage geht der Schweizer aus dem Sattel.

Von wegen Lucien Favre hat kein Feuer!

Der Trainer des BVB ist nicht gerade für seine Emotionalität bekannt, doch am Mittwochabend gingen dem Schweizer nach dem 1:1 von Borussia Dortmund gegen Lazio Rom für seine Verhältnisse aber mal so richtig die Gäule durch.

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BVB-Trainer Favre wütet: "Das ist Theater"

"Das ist kein Elfmeter. Heutzutage ist das unglaublich. Das ist Theater, er ist im Schwimmbad", schimpfte Favre, als er bei Sky auf den umstrittenen Pfiff des Schiedsrichters gegen Nico Schulz angesprochen wurde. (Stimmen zum Spiel)

"Er übertreibt. Niemand sagt etwas, am Ende ist das Ergebnis 1:1 - aber das ist nicht die Wahrheit", echauffierte er sich weiter.

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Im weiteren Verlauf des Interviews blieb Favre sichtbar angespannt, sein Ärger war ihm deutlich anzumerken.

"Sie haben eine gute Mannschaft, wir haben dort 1:3 verloren. Wir hätten heute auch gewinnen können. Aber wir sind qualifiziert und sie sind noch nicht qualifiziert", wurde er im Hinblick auf die Gruppenkonstellation deutlich. "Wir sind qualifiziert! Punkt, fertig! Das ist das Wichtigste." (Service: TABELLEN der Champions League)

Köln-Frage ärgert Favre

Zum Abschluss des Interviews wollte Sky-Reporter Patrick Wasserziehr von Favre noch wissen, was denn dieses Mal anders gewesen wäre im Vergleich zur 1:2-Niederlage gegen Köln am Wochenende.

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"Eine Frage noch zum Thema Köln", begann er, konnte seine Ausführung aber nicht mehr beenden, weil ihm Favre direkt ins Wort fiel.

"Wir sprechen nicht mehr über Köln. Wir spielen Champions League und Sie sprechen von Köln", ärgerte sich der Dortmund-Coach.

Favre lässt Reporter stehen

Als Wasserziehr dann aufklären konnte, dass es ihm nicht um das Bundesliga-Spiel an sich, sondern den oben erwähnten Vergleich ging, antwortete Favre ein wenig schmallippig.

"Gegen Köln haben wir zwei Tore nach Ecken bekommen und wir haben das Spiel verloren", moserte der 62-Jährige: "Aber das ist überall passiert. Real Madrid gewinnt 3:0 auswärts, sie verlieren 1:3 (1:2, Anm.d.Red.) zuhause gegen Alaves. Es ist überall. Manchester City ist auf Platz 12 (11) in England. Es ist so."

Favre konnte sich kaum beruhigen und hob mahnend den Zeigefinger. “Wir dürfen uns nicht unterschätzen, aber wir müssen aufhören, uns zu überschätzen. Und das ist der Fall. Okay?", schloss er und ließ den Sky-Reporter stehen.

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