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Lothar Matthäus hat nach der Niederlage von Manchester City im Finale der Champions League vernichtende Kritik an Trainer Pep Guardiola geübt. 

Der deutsche Rekordnationalspieler ließ kein gutes Haar an dem spanischen Coach des englischen Topklubs. "Er hat durch seine Aufstellung dem Klub und den Fans die Champions League gestohlen und er muss sich die harte Kritik von allen Seiten jetzt zurecht anhören", urteilte Matthäus in seiner Sky-Kolumne. 

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Seinen knallharten Vorwurf wiederholte er sogar noch einmal: "Pep allein hat Manchester City um den Pokal gebracht." Matthäus ist allerdings wahrlich nicht der erste Experte, der Guardiola wegen seinen taktischen und personellen Entscheidungen in wichtigen Spielen kritisiert. 

Matthäus: "Das Schlechteste, was er machen kann"

Bei der 0:1-Niederlage gegen den FC Chelsea im Endspiel hatte Guardiola auf einen klassischen Sechser verzichtet und statt dessen auf vier offensiv denkende im Zentrum gesetzt. 

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Matthäus zeigte sich irritiert. "Er musste mal wieder irgendwas probieren, eine ausgedachte Genialität im schlechtesten Moment präsentieren und hat total verdient verloren." Die Umstellungen seien "das Schlechteste, was ein Trainer nur machen" könne, da sie das Team verunsicherten. 

Einen baldigen Abgang Guardiolas - der seine Aufstellung vehement verteidigt hatte -  hält er daher für durchaus möglich: "Ich würde mich nicht wundern, wenn die Zeit von Pep Guardiola bei Manchester City jetzt zu Ende ist. Sein Urteil zu Guardiolas Final-Debakel: "Unerklärlich und unverzeihlich." 

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