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Der DFB muss eine Lösung für das Pokalfinale finden
Der DFB muss eine Lösung für das Pokalfinale finden © Getty Images
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München - Der dichte Zeitplan der neu gestarteten Bundesliga stellt den DFB bei der Pokal-Planung vor Probleme. Für das Finale gibt es nun einen favorisierten Termin.

Die Bundesliga darf trotz Corona wieder loslegen - aber was ist eigentlich mit dem DFB-Pokal?

Der dicht getaktete Zeitplan für den "Re-Start" der Liga stellt den Deutschen Fußball-Bund vor große organisatorische Schwierigkeiten, vor allem das Pokalfinale bereitet Kopfzerbrechen.

SPORT1 erklärt, wie der DFB das Problem lösen will - und warum der Verband in diesem Zusammenhang irritiert ist über DFL und Politik.

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Bundesliga durchkreuzt erste Idee des DFB

An diesem Freitag beriet der DFB-Spielausschuss über die Konsequenzen des neuen DFL-Rahmenspielplans für 3. Liga, Frauen-Bundesliga und Pokal.

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Kernproblem für den DFB und die vier Final-Aspiranten (FC Bayern München, Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen, 1. FC Saarbrücken): Aufgrund des vollgepackten Bundesliga-Notkalenders mit mehreren englischen Wochen ist die Termin-Auswahl begrenzt.

Eigentlich hätte das Endspiel am 23. Mai stattfinden sollen, wie üblich im Berliner Olympiastadion. Als Ersatz hatte sich der DFB eigentlich den 27. Juni ausgeguckt - der nun aber durch den 34. Spieltag belegt ist.

Der DFB will die Halbfinals nach SPORT1-Informationen nicht vor Juni ansetzen. Für das Finale ist der 4. Juli das favorisierte Datum. 

Die Ansetzung der beiden Halbfinals zwischen Bayern und Frankfurt sowie Saarbrücken und Leverkusen ist eine etwas entspanntere Angelegenheit: Hier kann sich der DFB eine freie Woche selbst aussuchen. Der 9. und 10. Juni gilt nach SPORT1-Informationen als wahrscheinliche Option.

Eine endgültige Entscheidung soll am kommenden Montag fallen, wenn das DFB-Präsidium die Pläne des Ausschusses verbindlich beschließen wird. "Am Freitag tagt der DFB-Spielausschuss unter anderem zur Anpassung des Rahmenspielplans, nächste Woche soll das DFB-Präsidium darüber offiziell entscheiden", erklärte DFB-Vize Peter Frymuth.

Irritation über DFL und Politik

Für Reibereien im Vorfeld der Planungen sorgte die Tatsache, dass der DFB-Pokal nicht explizit erwähnt wurde, als die Ministerpräsidenten der Länder der 1. und 2. Bundesliga am Mittwoch die Erlaubnis für den Neustart erteilten.

"Was für mich völlig unverständlich ist, ist, dass der DFB-Pokal herausgenommen worden ist", beklagte DFB-Vize Rainer Koch im BR. Die Nachrichtenagentur dpa berichtete, dass die Verbandsspitze umgehend einige Spitzenpolitiker und Minister bearbeitete.

Eine offene Frage war zunächst auch der Status des Viertligisten Saarbrücken, der als Amateurklub noch nicht die offizielle Freigabe für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs bekommen hat.

Signale, dass das nicht zur Hürde werden soll, gibt es aber bereits. "Ich bin sicher, das werden wir klären", versicherte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann.

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