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Torsten Lieberknecht hätte wohl lieber einen anderen Gegner gehabt
Torsten Lieberknecht hätte wohl lieber einen anderen Gegner gehabt © Imago
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Torsten Lieberknecht steht mit dem MSV Duisburg im Pokal vor einer schweren Aufgabe. Bei Borussia Dortmund fürchtet er nur einen Mann nicht.

MSV-Coach Torsten Lieberknecht gibt sich vor dem DFB-Pokalknüller am Montag (20.45 Uhr) gegen Vizemeister Borussia Dortmund in Duisburg schon fast schon ehrfürchtig.

"Ich habe vorm Zeugwart keine Angst, aber vor allen anderen. Vor wem soll ich da warnen? Ich habe die ganze Truppe von Dortmund gar nicht zusammenbekommen", sagte der Fußballlehrer vor dem Duell des Drittligisten gegen die BVB-Stars.

Nur 300 Zuschauer werden in der Arena dabei sein können. Für Lieberknecht das größte Manko. "Ein absolutes Highlight, das man den MSV-Fans am Montag gegönnt hätte", meinte der Coach: "Ein Super-Los – das willst du vor ausverkauftem Haus spielen!"

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Direkt nach der Auslosung Ende Juli hatte Lieberknecht geätzt: "Das ist alles Sch...!"

Die Historie spricht für den MSV

Inzwischen - mit einem gewissen Abstand - wollen die Zebras alles Mögliche tun, um den großen Coup zu landen.

Das Weiterkommen "wäre für uns eine Sensation. So gehen wir dieses Spiel an!", betonte Lieberknecht: "Neben Bayern München ist der BVB der schwierigste Gegner, den du bekommen kannst. Da brauchst du eine Top-Top-Leistung."

Immerhin spricht die Pokal-Historie für Duisburg.

Im Halbfinale der Saison 1974/75 erzielte MSV-Ikone Bernard "Ennatz" Dietz in der Verlängerung im bislang einzige Pokalduell den 2:1-Siegtreffer im Wedau-Stadion gegen die Schwarz-Gelben.

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