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Werder Bremen bekommt nach einem VAR-Eingriff den möglichen Elfer im Pokal-Halbfinale gegen RB Leipzig nicht. Davie Selke kann das nicht verstehen.

Es war DIE Aufreger-Szene im Halbfinale des DFB-Pokals zwischen Werder Bremen und RB Leipzig!

In der 43. Minute kreuzte SVW-Stürmer Davie Selke an der Strafraumgrenze den Weg von Nordi Mukiele und kam zu Fall, Schiedsrichter Manuel Gräfe piff und entschied auf Elfmeter - zunächst.

Denn nach Diskussionen und Rücksprache mit VAR Bibiana Steinhaus-Webb ging Gräfe selbst noch in die Review-Area, um seine Entscheidung anhand der TV-Bilder zu überprüfen. (Service: Spielplan & Ergebnisse des DFB-Pokals)

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Am Ende nahm der Schiedsrichter seine Entscheidung zurück und gab den Elfer doch nicht - für Clemens Fritz, Bremens Leiter Scouting und Profifußball, eine vertretbare Entscheidung.

Selke: "Für mich ist es ein Elfmeter"

Selke konnte das nicht verstehen. 

"Ich schätze Gräfe über alle Maßen, aber für mich ist es ein Elfer. Weil er mich trifft", sagte der frühere Leipziger bei Sky: "Ob ich meinen Fuß reinstelle oder er mich von sich aus trifft - Fakt ist, dass er mich trifft. Kontakt im Sechzehner, Strafstoß. Gräfe hat zu mir gesagt, dass das nicht reicht für einen Elfmeter. Ich bin kein Schiedsrichter, ich bin Sportler. Er hat so entschieden, das haben wir zu respektieren."

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Es ist unglaublich schwierig. Klar, Davie geht zum Ball, Körperkontakt ist da, der erste Instinkt von Manuel Gräfe ist Elfmeter - wir hätten uns natürlich alle gefreut, wenn es dabei geblieben wäre. Aber ich vertraue da auch wirklich seiner Erfahrung als Schiedsrichter", sagte die Werder-Legende bei Sky.

Sein eigener erster Eindruck sei aber auch "ganz klar Elfmeter" gewesen, gestand Fritz und erklärte: "Es ist dann immer die Frage, ob es eine klare Fehlentscheidung war? Muss es der Videobeweis sein? Es ist keine einfache Szene, das zu entscheiden. Aber Manuel Gräfe hat die langjährige Erfahrung, er hat so entschieden."

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