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Edin Terzic hat den BVB zum Pokalsieg geführt - rückt er nun wirklich wieder ins zweite Glied? Dortmunds Boss Watzke sieht seine Mission als noch nicht vollendet.

Edin Terzic strahlte wie ein kleines Kind auf der Kirmes. Mit leuchtenden Augen und völlig heiser bejubelte der Trainer von Borussia Dortmund den DFB-Pokal-Sieg - über seine Zukunft wollte er aber nichts sagen.

"Wir kriegen ständig auf die Fresse, wenn es nicht läuft, jetzt lasst uns doch wenigstens mal diesen einen Abend", sagte der 38-Jährige im ARD-Interview: "Heute halte ich nur den Pokal in der Hand." (Die Stimmen zum Pokalfinale)

BVB-Boss Watzke: Terzic hat "den Schlüssel in der Hand"

Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hingegen betonte nach dem 4:1 (3:0) gegen RB Leipzig in Berlin, Terzic halte überdies "den Schlüssel in der Hand". Das "riesige Talent" soll beim BVB wieder in zweiter Reihe ein Assistent seines längst verpflichteten Nachfolgers Marco Rose werden. Eigentlich.

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"Er hat bei uns langfristig verlängert, und er ist ein Dortmunder Jung durch und durch. Er lebt, liebt und atmet den Verein. Wenn er was anderes machen will, dann reden wir mit ihm", sagte Watzke. (EINZELKRITIK: Reus führt brillante BVB-Offensive an)

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Terzic habe als Ersatz für den entlassenen Lucien Favre großartige Arbeit geleistet: "Die Mannschaft war im Dezember halbtot, und er hat sie wieder zum Leben erweckt."

Allerdings sei sein Werk noch nicht vollendet. "Er muss es noch krönen", sagte Watzke der ARD: "Mit der Qualifikation für die Champions League."

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