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BVB-Sportdirektor Michael Zorc sieht einen vergangenen Pokalsieg noch heute als Erweckungserlebnis. Er bedauert, dass das diesjährige Finale ein Geisterspiel ist.

Sportdirektor Michael Zorc von Borussia Dortmund sieht den Triumph seiner "Pokalhelden in Ringelsocken" heute noch als Erweckungserlebnis.

"Der Pokalsieg 1989 war für uns der Startschuss in eine bessere Zukunft", sagte Zorc dem SID vor dem 78. Endspiel zwischen dem BVB und RB Leipzig am Donnerstag (DFB-Pokal-Finale: RB Leipzig gegen Borussia Dortmund, Donnerstag ab 20.45 Uhr im LIVETICKER). 

Zorc hatte die Dortmunder Mannschaft beim 4:1 gegen Werder Bremen als Kapitän angeführt, der heutige Stadionsprecher Norbert Dickel wurde mit zwei Toren zum heute noch besungenen Helden.

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"Seit dem Umzug nach Berlin hat der Pokal generell eine enorme Aufwertung erfahren", sagte Zorc.

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DFB-Pokal "ein riesiger Familienausflug"

Die weiteren Pokal-Endspiele mit dem BVB seien auch deshalb "immer wie ein riesiger Familienausflug" gewesen, "das waren sehr verbindende Tage. Das ist natürlich schade, dass das diesmal wegfällt." Das Finale im Olympiastadion wird pandemiebedingt zum zweiten Mal ein Geisterspiel.

Besonders für Rechtsverteidiger Lukasz Piszczek, der den Verein verlassen wird, und den Ur-Dortmunder Edin Terzic, der vom entlassenen Trainer Lucien Favre übernahm, wünscht sich Zorc den Sieg. "Edin hat immer dieses schöne Bild, dass er in allen möglichen Verkehrsmitteln schon nach Berlin angereist ist. Es war für ihn keine leichte Aufgabe, er leistet hervorragende Arbeit. Für ihn würde es mich sehr freuen", betonte er.

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