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Manuel Neuer hat seit seinem dritten Mittelfußbruch Mitte September kein Spiel mehr bestritten
Manuel Neuer hat seit seinem dritten Mittelfußbruch Mitte September kein Spiel mehr bestritten © Getty Images
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Manuel Neuer muss sich mit Blick auf sein Comeback weiter in Geduld üben. Die Zeit bis zur WM wird knapp, aber offenbar hat der Bayern-Keeper andere Prioritäten.

Manuel Neuer muss weiter auf sein Comeback warten, dennoch ist der Torhüter des FC Bayern nach wie vor optimistisch hinsichtlich einer WM-Teilnahme.

Allerdings komme für den Weltmeister möglicherweise auch ein Verzicht auf das Turnier in Russland infrage. Das berichtete der langjährige Bayern-Profi Klaus Augenthaler nach einem Gespräch mit dem 32-Jährigen.

"Er wirkte sehr zuversichtlich, dass es bis zur WM reicht. Seine Priorität ist aber nicht die WM in Russland, sondern seine Gesundheit und dass er seine Karriere noch ein paar Jahre fortsetzen kann. Wenn er zu früh einsteigt, ist das Risiko für eine weitere Verletzung groß", sagte Augenthaler in einem Interview mit t-online.

Seit seinem dritten Mittelfußbruch im September hat Neuer kein Spiel mehr bestritten, zuletzt stellte ihm Bayern-Trainer Jupp Heynckes einen Einsatz beim Saisonfinale gegen den VfB Stuttgart am 12. Mai in Aussicht.

Löw will neuer ins WM-Trainingslager mitnehmen

Bundestrainer Joachim Löw plant mit seinem Kapitän fest für das Trainingslager in Südtirol (23. Mai bis 7. Juni), das sagte er in der vergangenen Woche.

"Aber natürlich muss er ein bisschen aufholen." Dies, betonte Oliver Kahn in der Welt am Sonntag, sei "eine echte Herausforderung, weil die Zeit drängt". 

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