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Belfast - Gegen Nordirland könnte Julian Brandt bei der Nationalmannschaft für Timo Werner in die Startelf rutschen. Weitere Kurzeinsätze sind nicht der Anspruch des Dortmunders.

Leroy Sané verletzt, Timo Werner gegen die Niederlande schwach - schlägt am Montag die Stunde von Julian Brandt?

Die Einsatzchancen des Dortmund-Neuzugangs in der EM-Qualifikation gegen Nordirland sind hoch. Bundestrainer Joachim Löw hält große Stücke auf den Offensiv-Allrounder und attestierte ihm in den vergangenen Tagen gute Trainingsleistungen. 

Dennoch reichte es beim 2:4 in Hamburg wieder nur zu einem Kurzeinsatz für ihn – vor den Augen seines Ex-Trainers Peter Bosz.

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Brandt unzufrieden mit Spielzeit gegen Niederlande

"Zehn Minuten zu spielen ist natürlich nicht mein Anspruch. Das ist klar", sagt Brandt im Gespräch mit SPORT1.

Der 23-Jährige zeigte sich allerdings zuversichtlich: "Ich kann mir gut vorstellen, dass gegen Nordirland vielleicht ein Systemwechsel kommt und wir vielleicht nicht mit einer Fünferkette, sondern einer Viererkette spielen – und der ein oder andere von der Bank in die Startelf kommt. Ich hoffe es."

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Löw, das steht fest, wird gegen Nordirland Veränderungen vornehmen. Nico Schulz (Teilriss eines Bandes in der linken Fußwurzel) musste verletzt abreisen.

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Bekommt Brandt seine Chance gegen Nordirland?

Wahrscheinlich ist, dass Löw daher auf eine Viererkette setzt und drei zentrale Mittelfeldspieler. Die wahrscheinlichste Option: Ilkay Gündogan spielt vor Toni Kroos und Joshua Kimmich.

Auf der Außenbahn könnte Brandt seine Chance erhalten. Werner fand gegen die Holländer kaum statt und wurde in der 60. Minute für Kai Havertz ausgewechselt. Dessen Parade-Position ist die Außenbahn aber nicht.

Brandt (26 Länderspiele/2 Tore) könnte da schon eher passen, wenngleich er nicht der typische Konterspieler ist.  

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Warten auf die Chance im DFB-Team

Hadern will der Ex-Leverkusener mit seiner Situation in der DFB-Elf nicht. Sein letzter Startelf-Einsatz in einem Pflichtspiel liegt fast zwei Jahre zurück – im Oktober 2017 gegen Aserbaidschan (5:1) in der WM-Qualifikation.

"Ich werde weiterhin gut trainieren und dranbleiben. Ich warte auf meine Chance" sagte Brandt bereits nach Abpfiff in Hamburg.

Teamplayer Brandt will sein Ego aber hintenanstellen, denn er weiß, dass es am Montag in Belfast für die deutsche Elf nur um einen Sieg gehen kann.

"Nordirland musst du packen, ganz klar. Ich mache mir aber keine Gedanken, dass wir das am Ende nicht packen können. Ich vertraue uns und verfalle nicht in Panik. Wir haben eine gute Truppe", sagt Brand und stellt klar: "Ich glaube nicht, dass wir wieder in einen Negativ-Trend verfallen."

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