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London - Arsene Wenger rechnet in dieser Spielzeit nicht mehr mit Mesut Özil. Der Nationalspieler selbst setzt sich ein klares Ziel für seine Genesung.

Mesut Özil wird in dieser Saison kein Spiel mehr für den FC Arsenal bestreiten.

Coach Arsene Wenger verkündete, dass der Mittelfeldspieler die letzten beiden Spiele in der Premier League gegen Leicester (9.5.) und Huddersfield (13.5.) wegen einer Verletzung verpassen werde.

"Seine Rückenprobleme sind wieder aufgeflammt. Ich weiß nicht, wie lange er ausfällt. Ich denke, dass er diese Saison nicht mehr zur Verfügung stehen wird", erklärte der scheidende Trainer.

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Die englische Zeitung Sun spekuliert nun bereits, dass Özil die WM verpassen könnte, sollten sich die mysteriösen Rückenbeschwerden als chronisch erweisen.

Rückkehr offen

Özil äußerte sich am Montag auf Instagram selbst. "Es ist schade, dass ich gestern das Spiel wegen meiner Rückenverletzung verpasst habe", meinte der Spielmacher. "Es wird eine Zeit dauern. Aber ich bin sicher, dass ich zur WM vollkommen fit werde." 

Nach SPORT1-Informationen steht noch nicht fest, ob der 29-Jährige pünktlich zum Beginn des DFB-Trainingslagers am 23. Mai in Südtirol wiederhergestellt sein wird. (SERVICE: WM-Spielplan)

Seit dem 1. April hat der Deutsch-Türke kein Premier-League-Spiel mehr für die Gunners bestritten, fehlte auch am Sonntag beim 5:0-Heimerfolg gegen Burnley.

Im Halbfinale der UEFA Europa League gegen Atletico Madrid drei Tage zuvor war der Weltmeister von 2014 allerdings im Einsatz.

Auch Boateng und Neuer fraglich

Mit Özil droht Bundestrainer Joachim Löw der nächste Ausfall eines Stars.

Serge Gnabry und Lars Stindl werden bei der WM definitiv verletzt fehlen, große Fragezeichen stehen hinter den Bayern-Stars Jerome Boateng und Manuel Neuer.

Özil verpasste in dieser Saison wegen verschiedener Verletzungen insgesamt 17 Spiele.

Viele Fans und Experten hatten ihn wegen seiner hohen Ausfallzeiten kritisiert.

"Ich weiß nicht, wie viele Krankheiten er in dieser Saison hatte", ärgerte sich etwa Ex-Arsenal-Star Martin Keown. "Das ist keine richtige Leistung. Er gibt nicht alles und da ist noch viel mehr unter der Haube."

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