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Alexandra Popp (Mitte) lässt sich nach ihrem 48. Tor im DFB-Dress feiern
Alexandra Popp (Mitte) lässt sich nach ihrem 48. Tor im DFB-Dress feiern © Getty Images
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Neun Tage vor dem WM-Auftakt gegen China feiern die DFB-Frauen eine gelungene Generalprobe. Gegen Chile erzielt Alexandra Popp ihr 46. Länderspieltor.

Neun Tage vor ihrem WM-Auftakt gegen China haben die deutschen Fußballerinnen große Hoffnungen auf eine erfolgreiche Endrunde in Frankreich (7. Juni bis 7. Juli) geweckt. Der zweimalige Weltmeister feierte beim 2:0 (2:0) gegen Chile eine gelungene Generalprobe.

Spielführerin Alexandra Popp (29.) und Carolin Simon (45.+2) trafen in Regensburg für die überzeugende Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), die den WM-Neuling aus Südamerika trotz der bekannten Mängel bei der Chancenverwertung klar beherrschte.

"Ein Sieg ist immer wichtiger für den Kopf. Die Art und Weise hat uns sehr zufriedengestellt", sagte Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg in der ARD: "Wir haben viele gute Ansätze gesehen. Wir wollen immer wieder Tempo und schnelle Kombinationen reinbringen."

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Voss-Tecklenburg hatte ihre Schützlinge zuletzt sechs Tage zum Trainingslager in Grassau um sich geschart. Dabei stieg die WM-Vorfreude. "Es macht einfach Spaß, weil wir alle diese positive Energie spüren", hatte "MVT" vor der Partie gesagt.

Sorgen bereitete nur Almuth Schult. Die Torhüterin des Double-Gewinners VfL Wolfsburg kämpft aufgrund einer Schulterverletzung um ihre Turnier-Teilnahme. Gegen Chile stand Schult zwischen den Pfosten. Es sieht also gut aus für die 28-Jährige. Sollte Schult dennoch ausfallen, würde Merle Frohms (SC Freiburg) zur Nummer eins aufsteigen.

Die 10.135 Zuschauer, darunter DFB-Interimspräsident Rainer Koch, sahen zu Beginn ein Spiel auf ein Tor. Die deutsche Spielmacherin Dzsenifer Marozsan vom Champions-League-Gewinner Olympique Lyon zog die Fäden, Popp (12.) und Svenja Huth (13.) vergaben die ersten guten Chancen.

46. Tor von Popp

In der 27. Minute war es erneut Huth, die gefährlich vor dem Tor Chiles auftauchte. Kurz darauf schlug Popp nach einer Ecke von Simon zu. Es war das 46. Tor der Angreiferin im 96. Länderspiel.

Auch nach dem Rückstand blieb Chile bei seiner defensiven Ausrichtung, die Partie spielte sich im ersten Durchgang fast ausschließlich in der Hälfte der Gäste ab. Dass die Flanke Simons in der Nachspielzeit im Netz landete, war das Glück der Tüchtigen.

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Nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst nichts am Geschehen. Die Deutschen versprühten viel Spielfreude und erarbeiteten sich Chancen - obwohl Chile fast nur im und am eigenen Strafraum verteidigte. Auch Ex-Coach Horst Hrubesch hatte neben Sami Khedira auf der Tribüne viel Spaß.

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Nach einer Stunde hatte Voss-Tecklenburg bereits viermal gewechselt, das sorgte in dieser Phase für ein wenig Leerlauf im deutschen Spiel. Gegen Ende der Partie vergaben die Gastgeberinnen dann noch ein paar Möglichkeiten.

DFB-Frauen wollen nach Tokio

Schon nach den zurückliegenden Testspiel-Siegen beim WM-Gastgeber Frankreich (1:0) und in Schweden (2:1) sowie einem Remis gegen Japan (2:2) wurde das WM-Ziel klar formuliert: Der Olympiasieger will die Qualifikation für die Sommerspiele 2020 in Tokio schaffen. Dafür muss es die DFB-Auswahl unter die drei besten Teams aus Europa schaffen.

Der Aufbruch zu dieser schwierigen Mission steht am Montag an, wenn die Deutschen nach einem letzten freien Wochenende von Frankfurt/Main aus per Charterflieger in den ersten Spielort Rennes reisen. Die weiteren Gruppengegner bei der auch logistisch anspruchsvollen Tour durch Frankreich sind Spanien (12. Juni/Valenciennes) und Südafrika (17. Juni/Montpellier).

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