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Nationalspielerin Dzsenifer Marozsan sieht den Einsatz des Video-Assistenten kritisch. Auch von ihrer Seite gibt es Kritik an der Preisgeldvergabe.

Nationalspielerin Dzsenifer Marozsan ist kein Fan des Video-Assistenten, der bei der WM in Frankreich (7. Juni bis 7. Juli) erstmals im Frauenfußball zum Einsatz kommen wird.

"Ich sehe es kritisch, da geht der Fußball ein bisschen verloren, es wird zu viel unterbrochen", sagte die Spielmacherin von Olympique Lyon auf der Pressekonferenz am Donnerstag, gab jedoch zu: "Ich werde mich aber freuen, wenn extrem deutliche Fehlentscheidungen zurückgenommen werden."

Unzufrieden ist die Olympiasiegerin zwei Tage vor dem Auftaktspiel gegen China (Frauen-Weltmeisterschaft: Deutschland - China ab 15 Uhr im LIVETICKER bei SPORT1) auch mit der großen Differenz bei den Preisgeldern für Männer und Frauen.

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"Der Unterschied ist nicht gerecht. Es ist aber eine Entwicklung zu sehen", sagte Marozsan.

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Bei der Frauen-WM wird vom Weltverband FIFA ein Preisgeld in Höhe von 30 Millionen US-Dollar ausgeschüttet, vor einem Jahr bei der Männer-Endrunde in Russland waren es 400 Millionen US-Dollar.

Marozsan selbstbewusst

Mit ihrem Verein gewann sie zum wiederholten Male die Champions League. Dieser Erfolg gibt ihr persönlich die nötige Portion Selbstbewusstsein, die bei so einem Turnier gebraucht wird.

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Auf die Frage, wer ein Duell zwischen ihrem Verein Olympique Lyon und der deutschen Nationalelf gewinnen würde, antwortete die Spielmacherin: "Wenn ich für Deutschland spiele, gewinnen wir."

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