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148th Open Championship - Day One
148th Open Championship - Day One © Getty Images
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München - Europameister Matthias Schmid ist bei seinem British-Open-Debüt nur ein durchwachsener Start geglückt. Einen rabenschwarzen Auftakt erwischte Rory McIlroy.

Golf-Europameister Matthias Schmid ist bei seinem British-Open-Debüt nur ein durchwachsener Start geglückt.

Der 21-Jährige aus Herzogenaurach, der sich mit seinem EM-Titel im Juni als einziger Deutscher für das älteste Major qualifiziert hatte, spielte am ersten Tag auf dem Par-71-Kurs im Royal Portrush Golf Club in Nordirland eine 76. Schmid muss damit um den Cut nach zwei Runden bangen.

Als Frühstarter Schmid (8.19 Uhr) ins Klubhaus kam, hatten zahlreiche Spieler ihre Runde bei der 148. "Open" noch nicht begonnen.

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British Open: Matthias Schmid mit durchwachsenem Start

Der gebürtige Regensburger zeigte sich auf den ersten neun Löchern kämpferisch, glich zwei Bogeys (Loch 1 und 5) jeweils mit Birdies (2 und 7) wieder aus. Die zweiten Neun verliefen weniger erfolgreich. Nur einem weiteren Birdie an der 17 standen jeweils zwei Bogeys (10 und 15) und Doppel-Bogeys (11 und 18) gegenüber.

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Als Ziel hatte sich Schmid die Qualifikation für die beiden Schlussrunden gesetzt, dies ist bei einer Leistungssteigerung am Freitag durchaus möglich.

British Open: Debakel für Rory McIlroy

Einen rabenschwarzen Auftakt erwischte Schmids Idol und Turnierfavorit Rory McIlroy. Der "local hero", der aus dem nur 100 Kilometer von Portrush entfernten Holywood stammt, büßte am ersten Loch (Par 4) mit einem Quadruple-Bogey gleich vier Schläge ein, am Ende standen für den viermaligen Major-Champion acht Schläge über Par zu Buche.

Auch Masters-Champion Woods gelang zum Auftakt der 148. "Open" kaum etwas, der US-Star klassierte sich mit 78 Schlägen (7 über Par) ebenfalls hinter Schmid. "Ich habe heute da draußen nicht viel hinbekommen. Ich habe viele Bälle verhauen, sie gingen alle nach links weg", sagte Woods, dessen Rücken einmal mehr Probleme bereitete.

Bester Spieler im Klubhaus war zunächst Woods' Landsmann J.B. Holmes mit 66 Schlägen.

Titelverteidiger Francesco Molinari (Italien) mühte sich merklich und blieb mit 74 Schlägen drei über Par. Bester Spieler im Klubhaus war zunächst der Ire Shane Lowry mit 67 Schlägen. 

Das erste Hole-in-one glückte dem Argentinier Emiliano Grillo. Der 26-Jährige versenkte den Ball am 13. Loch (Par 3) aus rund 177 Metern mit dem ersten Schlag. Für das bislang letzte Hole-in-one beim Traditionsturnier hatte der Südafrikaner Louis Oosthuizen 2016 gesorgt.

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