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Bundestrainer Henk Groener verzichtet bei der Nominierung für die Handball-WM der Frauen auf Experimente. Angeführt wird das Team von Kapitänin Kim Naidzinavicius.

17 Spielerinnen, keine Überraschung: Angeführt von Kapitänin Kim Naidzinavicius und mit drei Torhüterinnen starten die deutschen Handball-Frauen in ihr WM-Abenteuer.

Bundestrainer Henk Groener verzichtete bei der Nominierung für das Turnier in Japan (29. November bis 15. Dezember) auf Experimente und setzt auf seine bewährten Kräfte. 12 der 17 Spielerinnen waren schon bei der EM 2018 in Frankreich dabei.

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"Wir sind mit der Mannschaft bei der EM einen guten ersten Entwicklungsschritt bei einem Großturnier gegangen. Durch die Kontinuität im Kader in den vergangenen Monaten wollen wir bei der WM in Japan weiter zusammenwachsen und uns die Teilnahme an einem Olympia-Qualifikationsturnier erarbeiten", sagte DHB-Coach Groener. Dafür muss der EM-Zehnte bei der WM eine Platzierung unter den ersten Sieben erreichen.

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Letztes Testspiel gegen Montenegro

In ihre unmittelbare WM-Vorbereitung startet die DHB-Auswahl am 18. November. Das letzte Länderspiel auf deutschem Boden steigt am 21. November (19.00 Uhr) in Stuttgart gegen Montenegro, bevor es einen Tag später von Frankfurt/Main aus nach Japan geht.

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Der WM-Auftakt ist am 30. November in Kumamoto gegen Brasilien. Es folgen Gruppenspiele gegen Australien (1. Dezember), Dänemark (3. Dezember), Frankreich (4. Dezember) und Südkorea (6. Dezember). Die besten drei Mannschaften qualifizieren sich für die Hauptrunde.

Mit je fünf Spielerinnen stellen der deutsche Meister SG BBM Bietigheim und Pokalsieger Thüringer HC die größten Blöcke im WM-Kader. Acht Spielerinnen werden in Japan ihr WM-Debüt feiern.
   
Das WM-Aufgebot der deutschen Frauen-Nationalmannschaft:
Tor: Dinah Eckerle (SG BBM Bietigheim), Isabell Roch (Borussia Dortmund), Ann-Cathrin Giegerich (Thüringer HC)
Feld: Amelie Berger (SG BBM Bietigheim), Alina Grijseels (Borussia Dortmund), Meike Schmelzer (Thüringer HC), Julia Behnke (Rostow Don/Russland), Kim Naidzinavicius (SG BBM Bietigheim), Mia Zschocke (Bayer Leverkusen), Emily Bölk (Thüringer HC), Ina Großmann (Thüringer HC), Maren Weigel (TuS Metzingen), Antje Lauenroth (SG BBM Bietigheim), Jenny Behrend (VfL Oldenburg), Shenia Minevskaja (Brest Handball/Frankreich), Luisa Schulze (SG BBM Bietigheim), Alicia Stolle (Thüringer HC)

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