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München - Die Handbal-Bundesliga will die neue Saison im Herbst starten und glaubt, dass eine begrenzte Zuschauerzahl möglich sein wird. Eine WM-Verschiebung sei dagegen kritisch.

Die Handball-Bundesliga setzt auf weitere Corona-Lockerungen und plant den Start der neuen Saison auch mit Zuschauern. Bis Mitte Juni will die Liga ein entsprechendes Konzept ausgearbeitet haben.

"Natürlich schauen wir uns auch viel von den Konzepten der Fußballer und Basketballer ab. Aber die Königsdisziplin ist es, ein Konzept mit Zuschauern auszuarbeiten", sagte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann der Deutschen Presse-Agentur.

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Da die HBL-Clubs anders als etwa die Fußball-Bundesligisten viel stärker auf Zuschauer- und Sponsoringeinnahmen angewiesen sind, hofft die HBL für den angepeilten Saisonstart auf Spiele in teilgefüllten Hallen.

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Bohmann glaubt an Spiele mit Zuschauern

"Ich gehe, Stand heute, davon aus, dass wir an den meisten Standorten begrenzt mit Zuschauern spielen können, egal ob wir im September oder Oktober starten können", sagte Bohmann.

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Ob die für den kommenden Januar in Ägypten geplante Weltmeisterschaft bei einem HBL-Saisonstart erst im Oktober stattfinden kann, sieht der 55-Jährige angesichts der Termindichte skeptisch. "Wir haben dem Weltverband IHF schon gesagt, dass es uns frühzeitig mitgeteilt werden muss, sollte es zu einer Verlegung der WM kommen", sagte Bohmann. "Es wäre blauäugig zu sagen, dass die WM im Januar auf jeden Fall stattfindet."

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