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Uwe Gensheimer ist Kapitän der deutschen Handball-Nationalmannschaft
Uwe Gensheimer hofft mit dem DHB-Team auf die Teilnahme an Olympia © Getty Images
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Die ersten dem Coronavirus zum Opfer gefallenen Partien im Handball sind zumindest grob neu terminiert. Deutschland spielt im Juni um Olympia.

Das Olympia-Qualifikationsturnier der deutschen Handballer findet aufgrund der Corona-Pandemie erst im Juni statt. Dies teilte der Handball-Weltverband IHF am Freitag mit.

Das DHB-Team hätte ursprünglich vom 17. bis zum 19. April in Berlin gegen Schweden, Slowenien und Algerien um zwei Startplätze bei den Olympischen Spielen (24. Juli bis 9. August in Tokio) spielen sollen.

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"Ich halte die Entscheidung für klug und in unserer jetzigen Situation für alternativlos. Auch wir Handballer müssen einen Beitrag leisten, um die Corona-Pandemie bestmöglich einzudämmen", sagte DHB-Vizepräsident Bob Hanning dem SID.

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Die Regelung gilt für sämtliche Qualifikationsturniere der Männer und Frauen, die nun im Juni stattfinden sollen. Mit ihrer Entscheidung reagierte die IHF auf die weiterhin sehr dynamische Verbreitung des Coronavirus. "Die Sicherheit und Gesundheit aller Teams, ihrer Delegationen, Offiziellen und Fans steht für uns an oberster Stelle", sagte IHF-Präsident Hassan Moustafa.

Über einen genauen neuen Termin des deutschen Quali-Turniers wird zu einem späteren Zeitpunkt und in Anbetracht der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie informiert. "Wir hoffen nun auf ein rasches Ende der Krise und in der Folge auf ein großes Handballfest im Juni in Berlin", sagte Hanning.

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