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Saudi Arabia v Egypt: Group A - 2018 FIFA World Cup Russia
Saudi Arabia v Egypt: Group A - 2018 FIFA World Cup Russia © Getty Images
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Ägyptens Verband reduziert eine Sperre für Amr Warda. Der Mittelfeldspieler darf deshalb trotz Vorwürfen der sexuellen Belästigung auflaufen.

Der ägyptische Fußballverband EFA hat die Suspendierung des Mittelfeldspielers Amr Warda trotz bestehender Vorwürfe der sexuellen Belästigung verkürzt und für die K.o.-Phase des Afrika-Cups zurück in den Kader geholt.

Verbandspräsident Hani Abou Rida habe entschieden, dass der Ausschluss nur für die Vorrunde gelte, teilte die EFA mit.

Zudem hatten sich seine Nationalmannschaftskollegen für Warda eingesetzt. Liverpools Topstar Mohamed Salah hatte sexuelle Belästigung deutlich verurteilt, sich aber für eine "zweite Chance" ausgesprochen. 

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Der Gastgeber hat sich durch zwei Siegen in den ersten beiden Spielen bereits für das Achtelfinale qualifiziert. Am Sonntag geht es gegen Uganda noch um den ersten Platz in der Gruppe A.

Erste Vorwürfe sexueller Belästigung gegen den 25-Jährigen wurden bereits zu Wochenbeginn in den Sozialen Netzwerken verbreitet. Mehrere Frauen hatten Screenshots obszöner Kommentare des Offensivspielers von Atromitos Athen geteilt. Zusätzlich soll Warda einer Frau ein Nacktvideo von sich geschickt haben, das am Mittwochmorgen in den sozialen Medien aufgetaucht war.

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Warda wird nicht zum ersten Mal mit dem Vorwurf sexueller Belästigung konfrontiert. Bereits 2017 kündigte der portugiesische Erstligist CD Feirense nach nur wenigen Tagen seinen Vertrag, weil er die Ehefrauen von zwei Teamkollegen sexuell belästigt haben soll.

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