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Riyad Mahrez (r.) schoss Algerien ins Finale des Afrika-Cups
Riyad Mahrez (r.) schoss Algerien ins Finale des Afrika-Cups © Getty Images
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Ein Eigentor bringt Senegal ins Finale des Afrika-Cups. Gegner dort ist Algerien, das Nigeria in letzter Minute ausschaltete. Mahrez schießt das goldene Tor.

Gernot Rohr hat mit der nigerianischen Fußball-Nationalmannschaft den Einzug ins Finale des Afrika-Cups nach einem Gegentreffer in letzter Sekunde verpasst.

Im Halbfinale gegen Algerien verlor das Team des deutsch-französischen Trainers 1:2 (0:1), Riyad Mahrez (90.+5) vom englischen Meister Manchester City verwandelte kurz vor dem Abpfiff einen direkten Freistoß zur Entscheidung. Algerien bekommt es im Finale am Freitag mit dem Senegal zu tun, der sich zuvor 1:0 (0:0) n.V. gegen Tunesien durchgesetzt hatte.

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Rohr, der in seiner langen Karriere schon Gabun, den Niger und Burkina Faso trainiert hat und das nigerianische Team seit 2016 betreut, muss somit weiter auf seine erste Finalteilnahme beim Afrika-Cup warten. Nigerias William Troost-Ekong (40.) unterlief kurz vor der Pause ein Eigentor. Odion Ighalo (73./Handelfmeter) glich aus, doch Mahrez besiegelte Nigerias Niederlage mit seinem Freistoß von der Strafraumkante.

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Der Senegal hatte zuvor dank eines Eigentores gejubelt: Tunesiens Dylan Bronn lenkte in der 101. Minute eine Flanke unglücklich ins eigene Tor, nachdem Torhüter Mouez Hassen am Ball vorbeigesprungen war. Beide Teams hätten das Spiel jedoch mit Elfmetern bereits in der regulären Spielzeit entscheiden können. Zunächst parierte Senegals Torwart Alfred Gomis in der 75. Minute einen schwach geschossenen Foulelfmeter von Ferjani Sassi, dann wehrte Hassen Henri Saivets Strafstoß ab (80.).

In der 115. Minute nahm Schiedsrichter Bamlak Tessema aus Äthiopien nach Ansicht der Videobilder einen Handelfmeter für Tunesien zurück, was noch einmal für reichlich Unruhe sorgte.

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