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Der langjährige Bayern-Profi Rafinha spricht über die Trainer seiner Laufbahn und klassifiziert die Coaches. Eine Enttäuschung unter Niko Kovac nagt an ihm.

Insgesamt acht Jahre hielt Rafinha für den FC Bayern seine Knochen hin. Doch bei seinem letzten Spiel schmorte der Brasilianer 90 Minuten auf der Bank. (SERVICE: Alles zum Transfermarkt im SPORT1-Transferticker)

Dass ihm sein damaliger Trainer Niko Kovac einen gebührenden Abschied vor den Bayern-Fans verwehrt hat, beschäftigt Rafinha noch heute. (SERVICE: Alles zur Bundesliga)

"Er hat mich nicht eingesetzt, ein letztes Mal für Bayern München, und er hat mir den Abschied verdorben", sagte Rafinha in dem Youtube-Format "Diz aí, Beca!" (zitiert via ESPN). "Ich habe sehr viel Respekt vor ihm, er wird eine wunderbare Karriere machen. Aber mich hat er nicht respektiert."

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Rafinha schwärmt von Heynckes und Guardiola

Während damals beim 5:1-Sieg gegen Eintracht Frankfurt am letzten Spieltag der Saison 2018/19 die ebenfalls scheidenden Stars Franck Ribéry und Arjen Robben eingewechselt wurden, blieb Rafinha nur die Zuschauerrolle. Auch weil Kovac, der mittlerweile die AS Monaco trainiert, in der ersten Hälfte mit einem verletzungsbedingten Wechsel (Renato Sanches für Leon Goretzka) seine drei Optionen schon gezogen hatte. (Spielplan und Ergebnisse der Bundesliga)

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Rafinha, der in der Bundesliga auch fünf Jahre für den FC Schalke 04 gespielt hat, beurteilte in dem Interview zudem die zahlreichen Trainer seiner Laufbahn. (SERVICE: Tabelle der Bundesliga)

Ancelotti für Rafinha "ein heiliges Monster"

"Jupp Heynckes war einer der besten, die ich je hatte", schwärmte der Brasilianer. Übertroffen wurde Heynckes in seinen Augen nur von Pep Guardiola. "Guardiola war der Beste, den ich je hatte."

Guardiolas Nachfolger Carlo Ancelotti sei "wie ein Vater" für ihn gewesen, sagte Rafinha: "Ein heiliges Monster."

Unter Magath "wie beim Militär"

Bei der Bewertung seiner Schalker Trainer kam vor allem Felix Magath nicht gut weg. "Es war wie beim Militär, er hat gerne regiert. Ich hatte Ärger mit ihm, ich bin seinetwegen gegangen", sagte Rafinha. "Als Spieler war er ein Biest, aber als Trainer ist er schwach." (SERVICE: Ergebnisse und Spielplan Bundesliga)

Nach seiner Zeit bei Bayern wechselte Rafinha 2019 zunächst zu Flamengo, kehrte für ein Engagement bei Olympiakos Piräus im Sommer 2020 aber nach Europa zurück.

Anfang Februar löste der 35-Jährige seinen Vertrag in Griechenland auf, seither ist er vereinslos. Im Winter wurde zeitweise auch über eine Rückkehr zu Schalke spekuliert.

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