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Florentino Pérez kündigte bereits eine Strafe für die Klubs, die die Super League verlassen, an. Nun ist die Höhe offenbar bekannt.

Die Klubs, die der geplanten europäischen Super League den Rücken kehren, müssen offenbar eine hohe Strafe bezahlen.

Wie das Portal vozpopuli berichtet, sind die Vereine, die vorhaben, das Projekt endgültig aufzugeben und zu verlassen, dazu verpflichtet, 300 Millionen Euro zu blechen!

Demnach sei im Vertrag, den die zwölf Gründer ursprünglich unterschrieben hatten, eine solche Klausel eingebunden.

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Super-League-Projekt bricht zusammen

In der Nacht von Sonntag auf Montag hatten zwölf europäische Top-Klubs die Einigung über eine Gründung der Super League verkündet.

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Als Reaktion auf den europaweiten Protest hatten nur wenige Tage später zehn der zwölf Gründungsmitglieder - wie der FC Liverpool - ihren Ausstieg aus dem Projekt angekündigt.

Aktuell scheinen nur Real Madrid und FC Barcelona entschlossen, die Super League zu verteidigen (Bericht: Die Schuldenberge der Super-League-Gründer).

Pérez sprach von einer Strafe

Real-Präsident Pérez, gleichzeitig designierter Super-League-Vorsitzender, hatte am Mittwoch bereits von einer Strafe gesprochen.

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"Bislang hat niemand die Super League verlassen, weil niemand die Strafe dafür gezahlt hat", sagte Pérez, der damit andeutete, dass die Mitglieder der Liga vertragliche Verpflichtungen eingegangen seien, denen sie nun nicht nachkommen würden. (SPORT1-Kommentar)

Wie hoch diese Strafe ist, wollte er nicht öffentlich preisgeben. Nun scheint die Höhe aber bekannt zu sein.

Die Strafklausel steht laut der Berichte im Zusammenhang mit dem 3,2-Milliarden-Euro-Darlehen, das die Super League von der Bank JP Morgan erhalten hat, da diese Summe mit sofortiger Wirkung an jeden der unterzeichnenden Vereine gehen sollte.

Die Klubs, die sich dazu entscheiden, die Super League zu verlassen, sind demnach verpflichtet, eine Entschädigung in Höhe des Anteils zu zahlen, den sie anfangs erhalten würden.

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